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Gemeinsame Polizeischule in Hitzkirch :
Vernehmlassung zur Beitrittsvorlage eröffnet

Ab 2006 sollen die Aargauer Kantonspolizistinnen und Kantonspolizisten gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Kantone in Hitzkirch LU ausgebildet werden. Bis Mitte Januar 2004 dauert die Vernehmlassung zur Beitrittsvorlage.

Im Kanton Aargau wird seit 1950 eine Polizeischule durchgeführt, an der bis anhin gut 1000 Polizistinnen und Polizisten ausgebildet worden sind. Das Ausbildungsniveau im Aargau ist hoch. Gleichwohl wären aufgrund der kommenden Einführung der eidgenössisch anerkannten "Berufsprüfung Polizist/in" grundlegende Änderungen im Ausbildungskonzept nötig geworden. Diesen Umstand nahmen die Kantone der Nordwestschweiz und der Zentralschweiz zum Anlass für die Planung einer gemeinsamen, professionellen Polizeischule.

Die Vorlage sieht vor, dass in den bis anhin als kantonales Lehrerseminar genutzten Räumlichkeiten in Hitzkirch die Anlagen für die Grundausbildung von durchschnittlich 275 Aspirantinnen und Aspiranten der Nordwest- und Zentralschweizer Kantone sowie der Städte Bern und Luzern errichtet werden. Zusätzlich sollen die Ausbildung von Gemeindepolizeikräften und verschiedene Weiterbildungsmodule angeboten werden.

Die gemeinsame Polizeischule weist gegenüber den heute kantonalen Lösungen folgende Vorteile auf:>br>- Professionelle Ausbildung >br>- Gute Infrastruktur
- Erfahrungsaustausch zwischen den Korps
- Bildung von Netzwerken für die künftige Polizeiarbeit >br>- Signal für die interkantonale Zusammenarbeit
Die Schule soll ihren Betrieb ab Mitte 2006 aufnehmen. Zuständig für den Entscheid über den Beitritt des Kantons Aargau zum Konkordat und über die Bewilligung der damit verbundenen Mehrausgaben von jährlich 745'000 Franken ist der Grosse Rat.

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