Gemeindereform Aargau
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Repräsentative Bevölkerungsumfrage
Im Rahmen des Projekts Gemeindereform Aargau (GeRAG) findet bis Ende Juni eine Bevölkerungsumfrage statt. Im Auftrag des Departements Volkswirtschaft und Inneres befragt das Forschungsinstitut gfs.bern rund 1'000 repräsentativ ausgewählte Aargauer Stimmberechtigte. Gleichzeitig geht ein Fragebogen an alle Gemeinden.
Im vom Regierungsrat im Herbst 2005 gestarteten Vorprojekt werden Grundlagen zur Gemeindelandschaft Aargau erarbeitet. So werden unter intensivem Einbezug der Gemeinden die Stärken und Schwächen sowie mögliche Chancen und Risiken analysiert. Anfang 2007 soll gestützt auf die Ergebnisse des Vorprojekts das Hauptprojekt lanciert werden.
Ziele des Regierungsrats für die Gemeindereform
Der Regierungsrat hat sich beim Start des Vorprojekts drei Ziele gesetzt: Erstens soll die Aufgabenerfüllung auf Gemeindeebene optimiert werden; zweitens soll die Gemeindelandschaft gestärkt werden; und drittens sollen starke Zentrumsgemeinden gebildet werden. Der Fokus liegt somit nicht nur in den ländlichen Regionen, sondern ganz besonders auch bei den Agglomerationsgemeinden.
Bevölkerungsumfrage 2002
Bereits im Jahr 2002 führte gfs.bern im Auftrag des Departements Volkswirtschaft und Inneres eine Bevölkerungsumfrage durch. Es ging damals um eine Erfassung der Zufriedenheit mit kommunalen Dienstleistungen und um die Einstellung zu Gemeindereformen.
Bevölkerungsumfrage 2006
In der Umfrage 2006 wird ein Schwergewicht auf Fragen zu Gemeindezusammenschlüssen gelegt. Eine Frage lautet zum Beispiel, welche Gründe für und welche gegen eine Fusion sprechen könnten. Zudem geht es um Fragen zur Identität der Gemeinden. Weitere Fragen betreffen die Ortsbürgergemeinden. Ein Teil der 2002 gestellten Fragen wird wiederholt, um herauszufinden, ob sich die Meinung der Bevölkerung seither verändert hat.
Umfrage bei den Gemeinden
Gleichzeitig erfolgt durch gfs.bern eine schriftliche Umfrage über die Verwaltungs- und Personalstrukturen bei allen Aargauer Gemeinden. Fragen lauten beispielsweise: Welche Aufgaben werden allein, welche mit Nachbargemeinden erfüllt? Wie gross sind die Pensen in der Verwaltung? Gibt es Personalunionen zwischen Gemeindeschreibern, Finanzverwaltern, Steueramtsvorstehern und weiteren Funktionen? Wie sind die Ausbildungen dieser leitenden Gemeindeangestellten? Wie sehen die Zukunftsperspektiven der Ortsbürgergemeinden aus?
Publikation der Ergebnisse
Es ist vorgesehen, gegen Ende September 2006 über die Auswertung der Ergebnisse und eine vorläufige Würdigung zu informieren. Eine abschliessende Beurteilung der Resultate erfolgt im Zusammenhang mit den übrigen Arbeiten im Rahmen des Vorprojekts. Darüber soll Anfang 2007 orientiert werden.