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Flüssiger und sicherer :
Kanton feierte seinen 100. Kantonsstrassen-Kreisel

Der Kreisverkehr hat schon manchen Verkehrsknotenpunkt flüssiger und sicherer gemacht. Jetzt konnte Regierungsrat Peter C. Beyeler in Umiken den 100. Kreisel auf dem aargauischen Kantonsstrassennetz dem Verkehr übergeben.

Der Kreisverkehr hatte im Kanton Aargau einen harzigen Start. Nach dem ersten Kreisel er wurde 1987 in Wettingen eingeweiht dauerte es sieben Jahre, bis in Aarau und Muri weitere Verkehrsknotenpunkte mit Kreisverkehr reguliert wurden.

Heute ist der Kreisel auf den Aargauer Strassen nicht mehr wegzudenken. Er gilt als Standardknoten für die Verknüpfung von Kantonsstrassen unter sich und mit wichtigen Gemeindestrassen. Die Zurückhaltung gegenüber dem Neuen, Unbekannten ist der Erkenntnis gewichen, dass der sich selber regelnde Kreisverkehr klare Verhältnisse schafft, unübersichtliche Verkehrsknoten entschärft, den Verkehr verflüssigt und für die Verkehrsteilnehmenden sicherer macht.

Regierungsrat Peter C. Beyeler, der am 9. November in der Gemeinde Umiken den 100. Kreisel einweihen konnte, freute sich über die Kreisel-Akzeptanz im Aargau: "Seit meinem Amtsantritt im Sommer 2000 sind auf unseren Kantonsstrassen gegen achtzig Kreisel realisiert worden. Der Verkehr hat sich an diesen Knotenpunkten fast ausnahmslos verstetigt und ist sicherer geworden. Ausserdem sparen wir Kosten, weil keine Lichtsignalanlagen nötig sind und der Kreisel auch bautechnisch meist die günstigste Lösung darstellt."

Kreisel sind aber nicht nur Verkehrselemente, sondern immer mehr auch ein wichtiger Teil der Strassenraumgestaltung. Ein Blick in die aargauische Kreisellandschaft zeigt, dass der diesbezüglichen Kreativität der Gemeinden höchstens sicherheitstechnische Grenzen gesetzt sind.

"Nur wer seinen Kreis verlässt, kommt vorwärts." Nach diesem Motto wünschte sich Baudirektor Beyeler in seiner Ansprache in Umiken eine aargauische Verkehrspolitik, die den Kreis des Alltäglichen verlässt und neuen Ideen Platz macht. Verkehrs- und Siedlungspolitik sollen noch stärker aufeinander abgestimmt werden, so dass der Wirtschaftsstandort Aargau wie auch der Wohnstandort Aargau davon profitieren können.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt