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Finanzausgleich 2007 :
29.3 Millionen Franken für 79 Gemeinden

Im Laufe dieser Woche erhalten 79 Gemeinden Post vom Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, Landammann Kurt Wernli: die Ankündigung der für das Jahr 2007 zu erwartenden ordentlichen Finanzausgleichsbeiträge. Diese wurden zum letzten Mal nach dem alten Finanzausgleichsgesetz berechnet.

Die Auszahlungssumme für das Jahr 2007 beträgt total 29.3 Millionen Franken. Im laufenden Jahr 2006 erhalten 73 Gemeinden Beiträge von gesamthaft 23.8 Millionen Franken. Die Erhöhung der Ausgleichsbeiträge für das nächste Jahr ist vor allem auf den gesteigerten Finanzbedarf zurückzuführen.

Im Jahr 2007 erhalten jene Gemeinden einen ordentlichen Finanzausgleichsbeitrag, welche in den Jahren 2006 und 2007 einen Steuerfuss von mindestens 118 Prozent (10 Prozent-Punkte über dem Kantonsmittel von 108 Prozent) aufweisen und deren Finanzbedarf grösser ist als die Ertragskraft.

Die Beiträge an die 79 Gemeinden verteilen sich wie folgt auf die 11 Bezirke:

Aarau 0.7 Mio.
Baden 0.0 Mio.
Bremgarten 0.4 Mio.
Brugg 2.4 Mio.
Kulm 6.2 Mio.
Laufenburg 6.3 Mio.
Lenzburg 1.3 Mio.
Muri 2.5 Mio.
Rheinfelden 1.2 Mio.
Zofingen 4.1 Mio.
Zurzach 4.2 Mio.

Beiträge in den Finanzausgleichsfonds haben Gemeinden zu leisten, deren Steuerfuss mehr als 5 Prozent-Punkte unter dem Kantonsmittel von 108 Prozent liegt und deren Steuerkraft über dem Kantonsdurchschnitt liegt.

Im Jahr 2007 werden 36 Gemeinden insgesamt 8.2 Millionen Franken an den Finanzausgleich überweisen. Im Jahr 2006 bezahlen 31 Gemeinden total 8.4 Millionen Franken.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres