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Finanzausgleich 2003 :
34.1 Millionen Franken für 91 Gemeinden

Die ordentlichen Finanzausgleichsbeiträge für das Jahr 2003 betragen 34.1 Millionen Franken. 91 Gemeinden werden von dieser Summe ihren Anteil erhalten. Im Jahre 2002 gibt es für 89 Gemeinden insgesamt 26.5 Millionen Franken.

Im Jahre 2003 erhalten jene Gemeinden einen direkten Finanzausgleichsbeitrag, welche in den Jahren 2002 und 2003 einen Steuerfuss von mindestens 121 Prozent aufweisen (10 %-Punkte über dem Kantonsmittel von 111 Prozent) und deren Finanzbedarf grösser ist als die Ertragskraft.

Im Basisjahr 2001 erhöhte sich der Finanzbedarf aller Gemeinden um 1,7 Prozent. Demgegenüber stieg die Ertragskraft (Steuerertrag) insgesamt um 2.0 Prozent. Weil sich die Ertragskraft der ausgleichsberechtigten Gemeinden aber um rund 4 Prozent reduzierte, erhöhte sich der Ausgleichsbedarf auf 34.1 Millionen Franken.

Die Beiträge an die 91 Gemeinden verteilen sich wie folgt auf die 11 Bezirke:

Bezirk Betrag Anzahl Gemeinden
Aarau 1.0 Mio. 1
Baden 0.4 Mio. 1
Bremgarten 1.1 Mio. 4
Brugg 3.8 Mio. 14
Kulm 2.9 Mio. 9
Laufenburg 5.5 Mio. 14
Lenzburg 1.2 Mio. 4
Muri 5.8 Mio. 15
Rheinfelden 2.4 Mio. 6
Zofingen 5.5 Mio. 11
Zurzach 4.5 Mio. 12
Beiträge in den Finanzausgleichsfonds haben Gemeinden zu leisten, deren Steuerfuss mehr als 5 %-Punkte unter dem Kantonsmittel von 111 Prozent liegt und deren Steuerkraft über dem Kantonsdurchschnitt liegt. Im Jahre 2003 werden 37 Gemeinden insgesamt 9.4 Millionen Franken in den Finanzausgleichsfonds überweisen. Im Jahre 2002 bezahlen 41 Gemeinden total 8.4 Millionen Franken.

Beilagen:
. Liste der ordentlichen Finanzausgleichsbeiträge 2003 mit Vorjahreszahlen.
. Liste der horizontalen Beiträge in den Finanzausgleichsfonds 2003 mit Vorjahreszahlen.

  • Staatskanzlei