Erste Erfahrungen
:
Spannende STAUWEG!WOCHE
Gestern Montag hat die STAUWEG!WOCHE begonnen. Neben rund 1000 Personen, die sich schon im Vorfeld zum Mitmachen angemeldet haben, machen viele andere spontan mit! Zum staufreien Baregg hats noch nicht gereicht, aber erste Erfolge sind da.
Automobilistinnen und Automobilisten sowie die Verkehrspolizei berichten übereinstimmend über Mehrverkehr vor der üblichen Stauzeit. Etliche fahren also früher durch den Baregg. Staubeginn war dann wie "gewohnt" um etwa 6.30 Uhr. Die Verkehrspolizei meldete um 9.23 Uhr das Stau-Ende, rund eine Dreiviertelstunde später als z.B. am Montag davor. Also auch hier wird versucht der Stauzeit auszuweichen.
Am Abend dauerte der Stau nur 43 Minuten (Montag der Vorwoche: 106 Minuten). Die mittlere Geschwindigkeit des Kolonnenverkehrs war gemäss Auskunft der Verkehrspolizei rund 20 km/h höher.
Interviews mit Bareggfahrenden zeigen, dass die STAUWEG!WOCHE in aller Munde ist und dass auch die Staualternativen bekannt sind - Hinweise, dass auch längerfristig Wirkungen erwartet werden können.
Heute Dienstagmorgen gab es unglücklicherweise zwei Unfälle. Der erste verursachte Sperrungen von je einer Spur in beiden Fahrtrichtungen. Der zweite war die Folge eines Auffahrunfalles im Tunnel selber. Direkt von der Autobahn fragten viele Automobilistinnen und Automobilisten per Natel bei der Verkehrspolizei nach, wie sie jetzt per Bahn am schnellsten nach Zürich gelangen.
Der Dienstagmorgen erlaubt keine gültigen Aussagen zur STAUWEG!WOCHE. Die Unfälle zeigen aber, dass der Baregg Teil eines labilen Verkehrssystems ist, in welchem ein einziger Unfall den Verkehr der ganzen Region zum Erliegen bringen kann.
Im Zusammenhang mit diesen Unfällen ist heute Dienstagmorgen infolge zu häufiger Zugriffe auf die Internet-Bareggseiten der Web-Server abgestürzt.