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Erfreuliche Abschlüsse der Kantonsspitäler :
Aufenthaltsdauer im vergangenen Jahr erneut leicht rückläufig

Die Jahresrechnungen 2000 der beiden Aargauer Kantonsspitäler Aarau und Baden schliessen mit einem WOV-Überschuss von insgesamt 12,4 Mio. Franken ab. Bei einer leicht gesunkenen Aufenthaltsdauer wurden insgesamt über 33'000 Patientinnen und Patienten behandelt.

Beim Kantonsspital Aarau (KSA) betrugen die Ausgaben 277,8 Mio. Franken (Vorjahr 263,3 Mio.) und die direkten Einnahmen 190.3 Mio. Franken (Vorjahr 178 Mio.). Da der leistungsabhängige Globalkredit des Staates von 97,4 Mio. Franken nur zu 87.5 Mio. Franken beansprucht wurde, resultierte für das KSA ein Überschuss von 9,9 Mio. Franken. Darin enthalten sind 1,7 Mio. Franken nicht ausgeschöpfte Investitionskredite, welche bereits disponiert sind und im laufenden Jahr ausgegeben werden. Ein Teil des Überschusses geht zudem auf das nicht ausgeschöpfte Personalbudget im Pflegebereich zurück. Dies wiederspiegelt die nach wie vor angespannte Lage auf dem Personalmarkt.
Erstmals seit der Einführung der WOV-Phase gingen im vergangenen Jahr die Patientenzahlen in Aarau im stationären Bereich um 3.2% auf 19'604 zurück. Demgegenüber steht ein Anstieg im ambulanten Bereich um 7.1% auf 132'000 Konsultationen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist von 9,3 auf 9,2 Tage gesunken.

4,2 Mio. Franken Überschuss in Baden

Das Kantonspital Baden (KSB) verzeichnet einen Betriebsaufwand von 133,5 Mio. Franken (Vorjahr 121,6 Mio.) und einen Betriebsertrag von 89,1 Mio. Franken (Vorjahr 86,0 Mio). Der hohe Betriebsaufwand resultiert im Wesentlichen aus einer Investitionsspitze innerhalb der WOV-Periode. Der Globalkredit von 32,3 Mio. Franken wurde nur zu 28,1 Mio. Franken ausgeschöpft, wodurch für das KSB ein Überschuss von 4,2 Mio. Franken resultierte.
Mit 13'600 Patienten betreute das KSB praktisch gleich viele Patienten wie im Vorjahr. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war mit 8,44 Tagen stabil.
Beide Spitäler verzeichnen bei den zusatzversicherten Patienten (halbprivat und privat) im vergangenen Jahr einen Rückgang (Aarau 2%, Baden 4,5%).
Die beiden Kantonsspitäler Aarau und Baden beschäftigen insgesamt gegen 4'000 Mitarbeitende (Aarau rund 2'600, Baden rund 1'200).

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