Erfolg für den Aargau
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Bundesbeiträge für Strasse und Bahn
Im Mehrjahresprogramm 1998 - 2002 für Verkehrstrennungsmassnahmen hat der Bundesrat auch 12 aargauische Projekte berücksichtigt, darunter die Ostumfahrung Aarau und den Bahnhofausbau Baden.
Unter dem Titel Verkehrstrennungsmassnahmen leistet der Bund Beiträge an die Aufhebung oder Sicherung von Niveauübergängen, an die Eigentrassierung von Bahnen und an die Verbesserung des Verkehrsflusses in städtischen Gebieten. Da die finanziellen Mittel durch das Programm zur Stabilisierung der Bundesfinanzen beschränkt sind, will der Bund in erster Priorität bereits laufende Vorhaben finanzieren. Erfreulicherweise konnte der Bundesrat überzeugt werden, zusätzlich Projekte freizugeben, für die positive Vorentscheide des Bundes und rechtskräftige Parlaments- oder Volksentscheide von Kantonen und Gemeinden vorliegen.
Der Bundesrat hat in diesem Sinne im Mehrjahresprogramm 1998 - 2002 die folgenden aargauischen Projekte zur Mitfinanzierung durch den Bund aufgenommen:
- Bahnsanierung WSB Reinach-Menziken
- Ostumfahrung Aarau
- Bahnhofausbau Baden
- Niveauübergangssanierung Reussbrücke Sins (Restzahlung )
- Bremgarten-Dietikon-Bahn in den Abschnitten Bremgarten, Heinrüti, Belvedere-Hofacker, Rudolfstetten, Reppischhof
- Sanierung Seetalbahn
- Eigentrassierung WSB in den Abschnitten Muhen Nord und Unterkulm (Restzahlungen), Muhen Süd
Für diverse mittlere und kleine Niveauübergangssanierungen (Barrieren und Automatisierungen) ist ebenfalls ein Betrag reserviert. Der Bund wird den Kanton Aargau in nächster Zeit über die Finanzplanung, welche dem Mehrjahresprogramm zugrunde liegt, näher informieren.
Ohne den Beitrag aus der Bundeskasse könnte der Kanton Aargau nicht alle Projekte realisieren. Das Baudepartement will die vom Bund mitfinanzierten Vorhaben möglichst rasch an die Hand nehmen.