Erfahrungen fürs Leben
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Junge Betreuer des Zivilschutzes im Praktikumseinsatz
Als Vorbereitung auf ihre künftigen Aufgaben leisten Betreuer des Zivilschutzes im zweiten Teil ihrer Grundausbildung ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Regierungsrat Ernst Hasler informierte sich am 31. August 2006 persönlich über den Stand der Ausbildung im Altersheim Stadelbach in Möhlin.
Im Fall einer Katastrophe oder Notlage muss die Bevölkerung bestmöglich geschützt, informiert und betreut werden. Dies sind die wesentlichen Aufgaben des Sachbereichs Schutz und Betreuung des Zivilschutzes. Gerade bei betagten und behinderten Menschen ergibt sich oftmals ein besonderer Betreuungsbedarf. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, braucht es Erfahrungen im Umgang mit den zu betreuenden Menschen.
Mit dem Verein für Altersbetreuung im oberen Fricktal konnte bereits im Jahre 2003 eine Partnerschaft geschlossen werden. Im Laufe der Zeit kamen die Spitexorganisationen der Region Frick und Mittleres Fricktag, die Stiftung MBF, das Altersheim der Stadt und die Reha-Klinik Rheinfelden sowie das Altersheim Stadelbach in Möhlin dazu. Bereits zu Beginn der Partnerschaft wurde vereinbart, dass Zivilschützer für allfällige Betreuungsaufgaben eingesetzt werden. Die qualifizierten Pflegearbeiten werden vom Fachpersonal verrichtet, die Zivilschutzbetreuer können dabei unter Anleitung unterstützend wirken. Im Zentrum steht jedoch immer die zu betreuende Person.
Der Departementvorsteher für Gesundheit und Soziales, Regierungsrat Ernst Hasler - gleichzeitig auch Vorsteher für Militär und Bevölkerungsschutz - sowie der Chef der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz Oberst Martin Widmer und der Ausbildungschef Zivilschutz Oberstlt Werner Bolliger nutzten am 31. August 2006 die Gelegenheit eines Besuches im Altersheim Stadelbach in Möhlin, um sich über die Grundausbildung der Angehörigen des Zivilschutzes zu informieren.
Regierungsrat Ernst Hasler betonte dabei die Wichtigkeit der Einsatzvorbereitungen: "Künftige Leistungsaufträge an den Zivilschutz verlangen die Unterstützung des Sozial- und Gesundheitswesens wie sie in Ausnahmesituationen, beispielsweise bei Epidemien und Pandemien ausgelöst werden können. So können die Betreuer bei einem allfälligen Personalausfall nach einer solchen Zusatzausbildung im Grundpflegebereich die entstanden Lücken schliessen. Das Praktikum bietet dazu eine wertvolle Grundlage und kommt den betagten Menschen zugute."