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"Erdbeben im Fricktal" :
Stabsübung der kantonalen Katastrophenorganisation

Was tut der Kanton, wenn im Fricktal die Erde bebt? In der Katastrophen-Übung "Richter" befasste sich die Katastrophenorganisation des Kantons Aargau am vergangenen Freitag mit diesem Szenario.

"Schweres Erdbeben im Raum Frick, Stärke 7,5 auf der nach oben offenen Richterskala": Diese fiktive Annahme war am Freitag Ausgangspunkt für die Übung "Richter". 40 Angehörige der Kerngruppen A und B der kantonalen Katastrophenorganisation brachten ihr Fachwissen ein, um unter anderem mit folgenden Problemen im Schadensgebiet fertig zu werden:

- 110'000 Betroffene;
- zahlreiche Tote und Verletzte;
- starke Schäden an Industrieanlagen, Verkehrswegen, Stauwehren und Gasleitungen;
- Unterbruch der Stromversorgung und der Telefonnetze;
- Zusammenbruch der Natel-Netze.

Eine erste Bilanz zeigt: Das Fachwissen ist vorhanden, aber es muss noch besser verknüpft werden. In der vernetzten Risikosituation müssen die Abläufe und die Koordination regelmässig geübt werden.

Beobachtet wurde die Übung unter Martin Widmer, Chef des Kantonalen Führungsstabes, von prominenten Politikern: dem scheidenden Grossratspräsidenten Hans Bürge, Safenwil, seinem Nachfolger Peter Müller, Magden, und Regierungsrat Ernst Hasler.

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