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Einwandfreies Trinkwasser trotz Hochwasser :
Wasserversorgung in einzelnen Gemeinden vorerst über Notverbindungen sichergestellt

Die Analyse von Wasserproben aus dem Trinkwassernetz von 25 Aargauer Gemeinden durch das Kantonale Labor hat ergeben, dass trotz der Ausnahmesituation in den vergangenen Tagen keine Gefährdung durch verunreinigtes Trinkwasser bestand. Es wird noch mehrere Wochen dauern, bis in allen Gemeinden in der Wasserversorgung wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt werden kann.

Die Überschwemmungen in zahlreichen Aargauer Gemeinden haben stellenweise auch die Grundwasser-Pumpwerke in Mitleidenschaft gezogen. Am stärksten betroffen waren die Wasserversorgungen von Gemeinden im oberen Reusstal und im Gebiet des Zusammenflusses von Reuss und Limmat. Punktuell führte das Hochwasser aber auch an der Wigger und an der Suhre zu Problemen für die Grundwassernutzung. An der Reuss hätten zudem ein paar wenige Zentimeter Hochwasser mehr die Überflutung zweier weiterer Grundwasserpumpwerke bewirkt.

Die Untersuchungsergebnisse von Wasserproben aus dem Trinkwassernetz von 25 Gemeinden im Hochwassergebiet belegen, dass in den vergangenen Tagen trotz der Ausnahmesituation in keiner einzigen Gemeinde eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch verunreinigtes Trinkwasser bestand. Zu verdanken ist dies der sorgfältigen und kompetenten Arbeit der verantwortlichen Personen in den Wasserversorgungen dieser Gemeinden und ihrer benachbarten Wasserverbände, zu denen vielerorts Notverbindungen in Betrieb genommen werden mussten. In zwei Gemeinden wurden aufgrund der Inspektionen trotz unbedenklicher Befunde der Wasserkontrollen vorsorgliche Massnahmen zur weiteren Absicherung der Trinkwasserqualität mit den zuständigen Brunnenmeistern vereinbart.

Ein Teil der Pumpwerke konnte nach mikrobiologischen Kontrollen des geförderten Grundwassers unterdessen bereits wieder ans Trinkwassernetz geschaltet werden. Vier Pumpwerke mit grossen Wasserschäden sind allerdings weiterhin ausser Betrieb und müssen revidiert werden. Es wird deshalb noch mehrere Wochen dauern, bis alle Wasserversorgungen zum Normalbetrieb übergehen können. In dieser Zeit werden die bestehenden Notverbindungen bezüglich Trinkwasserqualität verstärkt überwacht. Die routinemässigen Eigenkontrollen des Trinkwassers, die alle kommunalen Wasserversorgungen im Rahmen ihrer Qualitätssicherung durchführen, werden weiterhin dafür sorgen, dass das Trinkwasser als eines der wich-tigsten Lebensmittel gut überwacht ist.

  • Departement Gesundheit und Soziales