Einsatzdispositiv für Vogelgrippefälle steht
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Rapport des Kantonalen Führungsstabes (KFS)
Die kantonalen Behörden sind vorbereitet, um Vogelgrippe-Fälle im Kanton Aargau zu bewältigen. Der mit Fachspezialisten ergänzte Kantonale Führungsstab (KFS) hat an einem Rapport seine Einsatzvorbereitungen überprüft.
Die Lagebeurteilung von Kantonstierärztin Dr. Erika Wunderlin ist eindeutig: "Die Verbreitung der Vogelgrippe ist nicht vorhersehbar und entsprechend muss auch der Kanton Aargau auf positive Fälle vorbereitet sein", wobei sie gleichzeitig betont, dass für den Menschen derzeit keine Gefahr besteht. In den Szenarien des Veterinärdienstes steht die Verhinderung der weiteren Verbreitung des Vogelgrippe-Virus im Zentrum. Durch die Einrichtung von Schutzzonen wird nach dem Auftreten von positiven Tieren in einem inneren Kreis von 3 Kilometern jeglicher Verkehr von Geflügel verboten und in einem grösseren Umkreis von 10 Kilometern nur kontrolliert zugelassen.
Als Vertreter des Regierungsrates liess sich Gesundheitsdirektor Ernst Hasler über die Vorbereitungen im Kanton Aargau informieren. Mit Blick auf SARS und BSE erinnerte er daran, dass mit rechtzeitigem und entschlossenem Vorgehen Schlimmeres verhindert werden kann.
In das Einsatzdispositiv sind neben den Fachleuten des Veterinärdienstes die Bezirkstierärzte und die Jagd- und Fischereiaufseher einbezogen. Dem Veterinärdienst stehen ausserdem bei Bedarf die Zivilschutzdienstleistenden des Kantonalen Katastropheneinsatzelementes (KKE) zur Verfügung.