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Ein Zeichen der Regierenden :
Standeswappenscheibe von Kunstmaler Eichenberger geht an den Kanton

Regula Eichenberger und die Heinrich-Zschokke-Gesellschaft haben dem Kanton zum 200-Jahr-Jubiläum eine vom verstorbenen Aargauer Kunstmaler Paul Eichenberger geschaffene Standeswappenscheibe geschenkt.

Regula Eichenberger, die Ur-Ur-Enkelin von Heinrich Zschokke, hat zusammen mit der nach ihrem Vorfahren benannten Gesellschaft dem Kanton Aargau zum 200-Jahr-Jubiläum eine von ihrem Vater Paul Eichenberger gestaltete Standeswappenscheibe geschenkt. Landammann Peter C. Beyeler durfte im Beisein von Thomas Pfisterer, Präsident der Heinrich-Zschokke-Gesellschaft, das gläserne Kunstwerk im Regierungsgebäude in Aarau in Empfang nehmen.

Ein junges Liebespaar, ein Aargauer Wappen und der Schriftzug "Freiheit in Verbundenheit" zieren die Standeswappenscheibe von Paul Eichenberger (1891 bis 1984). Der in Beinwil am See wohnhaft gewesene Kunstmaler erhielt 1946 vom Kanton Aargau den Auftrag, Standeswappenscheiben, unter anderem als Geschenk für den Kanton Schwyz, zu gestalten. Eines dieser Werke vererbte der Künstler seiner Tochter Regula, welche die Scheibe nun dem Aargau zum Geschenk machte.

Landammann Peter C. Beyeler wies in seinen Dankesworten auf die historische Bedeutung der Standeswappenscheiben hin. Durch die Schenkung dieser Kunstwerke finanzierten sich die Stände gegenseitig die Fenster in öffentlichen Gebäuden. Die Standeswappenscheiben waren dabei ein sichtbares Zeichen der Spender. In späteren Jahren zeigten die an den Rathausfenstern hängenden Wappen den Untertanen auf, wer das Gebiet regierte. Diese Tatsache inspirierte den Landammann dazu, die erhaltene Aargauer Standeswappenscheibe in einem Fenster des Regierungsgebäudes platzieren zu lassen.

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