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Ein Stück Heimat erhalten :
Der Klosterflügel Süd in Muri ist renoviert

Nach gut zweieinhalbjähriger Bauzeit bezogen Mitte Februar Grundbuch-, Bezirks- und Kreisforstamt sowie Bezirksgericht die renovierten Räumlichkeiten im restaurierten Gebäudeteil. Sie können am Samstag, 1. April 2000, zwischen 10.00 und 14.00 Uhr im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" besichtigt werden.

Es ist ein Zeugnis dafür, wie respektvoll der Aargau seine Geschichte, seine Kulturdenkmäler behandelt. Der Kanton hat nun diesen spätbarocken Bau als letztes Glied in der imposanten Gesamtanlage des Klosters Muri renoviert. In diesem runden Jahr 2000 beginnt damit für Muri und das Kloster eine neue Ära, für den Kulturkanton Aargau - Kulturhochburg Freiamt.

Der Beginn der Bauarbeiten erfolgte mit dem Spatenstich am 16. Mai 1997. Die Rohbauarbeiten nahmen den Hauptteil der eigentlichen Bauzeit in Anspruch. Sie umfassten insbesondere die teilweise Unterkellerung, den Ausbau des Dachgeschosses und den Einbau eines Personenlifts.

Der Umbau und die damit verbundenen Restaurationsarbeiten erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen und Kantonalen Denkmalpflege. Eines der Hauptziele war dabei die Erhaltung und der schonende Umgang mit der bestehenden Bausubstanz. Bei den Renovationsarbeiten hielten sich die Fachleute, soweit möglich, an den Originalzustand des durch Valentin Lehmann gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten Konventgebäudes.

Die gesamten Umbaukosten belaufen sich auf rund Fr. 12 Mio. Der Verpflichtungskredit wird somit unterschritten; dies trotz nachträglichem Einbau eines Gerichtssaals im Dachgeschoss.

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