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Durchstich des Festungstunnels :
Erster Meilenstein beim Bau der Ortskernumfahrung Aarburg

Unter aktiver Teilnahme von Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Baudepartements, wurde am 8. Juli 2005 im Rahmen der Bauarbeiten zur Ortskernumfahrung Aarburg der Durchstich des Festungstunnels gefeiert. Das gesamte Bauwerk, welches Aarburg vom Durchgangsverkehr entlasten wird, soll im Frühling 2007 fertig gestellt sein.

So schnell wie die gesamten bisherigen Bauarbeiten am Festungstunnel sei auch der Durchbruch verlaufen, meinte Baudirektor Peter C. Beyeler in seiner Grussbotschaft anlässlich der kleinen Feier zum Durchstich des Aarburger Festungstunnels. "Dies ist ein feierlicher Akt", fügte Regierungsrat Beyeler weiter aus, "welcher für Aarburg und die umliegenden Gemeinden von grosser Bedeutung ist."

"Wir sind stolz und glücklich", sagte Kurt Saxer, Projektleiter der mit den Tunnel-Ausbruchsarbeiten betrauten Firma PraderLosinger, "dieses Teilziel erreicht zu haben". Besonders erfreut zeigte sich Saxer darüber, dass die Arbeiten mit Ausnahme einer kleinen Fingerverletzung unfallfrei über die Bühne gegangen sind.

Kosten von CHF 27.5 Millionen

Der Durchstich des Festungstunnels ist ein wichtiger Meilenstein beim Bau der Ortskernumfahrung Aarburg, welche CHF 127 Millionen kosten wird. CHF 27,5 davon entfallen auf den Bau des Festungstunnels inklusive den Knoten Oltnerstrasse und die Erschliessung Dürrberg. Bei einer Tunnellänge (bergmännischer Teil) von 212,5 m wurden 33'000 m3 Gesteinmaterial ausgebrochen. Dies geschah grösstenteils mit der 135 Tonnen schweren, auf die harte Gesteinsart abgestimmten Teilschnittmaschine AHM 105, welche während vier Monaten im Zweischichtbetrieb im Einsatz stand.

Nach dem Durchstich müssen nun noch die Sohle ausgebrochen sowie das Tunnelgewölbe abgedichtet und ausbetoniert werden. Für die Innenschale werden dabei 5'000 m3 Beton verbaut. Zusammen mit dem Tagbau-Abschnitt wird der gesamte Festungstunnel im Endausbau dann eine Länge von 575 m aufweisen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt