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Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Die Arbeitslosenquote sinkt auf 3,0 Prozent

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im März deutlich zurückgegangen. Sie ist von über 11'000 Personen auf 10'600 gesunken. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Gesamtschweizerisch sank die Quote ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende März 10'600 Arbeitslose registriert. Das sind 459 weniger als Ende Februar. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 402 auf 14'354 Personen. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat vor allem saisonale Gründe. Ende März waren bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt 2'314 offene Stellen gemeldet. Das sind 168 mehr als im Vormonat. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im Januar dieses Jahres 268 Personen ausgesteuert.

Ende März waren 2'730 Personen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet, 78 weniger als im Vormonat. Dies entspricht einer Quote von 2,7 (-0,1) Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 6'469 Personen (-278) oder 3,2 (-0,2) Prozent ohne Arbeit. 1'401 (-103) Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren oder 2,9 (-0,2) Prozent waren arbeitslos.

Die Personen, die sich im Januar von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 229 (+4) Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es grosse Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 137 (+1) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 225 (-4) und die über 50-Jährigen 344 (+18) Tage. Für Stellensuchende über 50 Jahre läuft weiterhin eine gemeinsame Kampagne des Kantons Aargau und der Sozialpartner. Weitere Informationen dazu stehen unter www.potenzial50plus.ch zur Verfügung.

Im März haben im Kanton Aargau 27 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind drei mehr als im Vormonat. Potenziell sind in diesen 27 Betrieben 384 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt derzeit für 1'528 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Erfahrungsgemäss wird diese von den Unternehmen nicht für alle Mitarbeitenden ausgeschöpft. Betroffen sind hauptsächlich Unternehmen aus der Maschinen- und Metallindustrie und aus dem Baugewerbe.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres