Deutlich weniger offene Stellen
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Arbeitslosenquote weiterhin bei 3,1 Prozent
Im Kanton Aargau ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober um 92 auf 10'751 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Vormonat 3,1 Prozent. In der Schweiz liegt die Quote bei 3,3 Prozent. Im Aargau ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen deutlich zurückgegangen, und zwar um 354 auf 985 Stellen.
Bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Oktober 14'976 Personen als stellensuchend gemeldet. Das sind 121 Personen mehr als im Vormonat.
Insgesamt waren bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt 985 offene Stellen gemeldet. Das sind 354 weniger als im Vormonat und 451 weniger als im Oktober des Vorjahrs. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sinkt damit erstmals seit Ende 2009 wieder unter Tausend.
Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen mussten die Arbeitslosenkassen im Aargau im August 174 Personen aussteuern.
Unterschiede zwischen den Altersklassen
Ende Oktober waren 1'547 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren arbeitslos. Das sind 33 weniger als Ende September. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse beträgt 3,2 Prozent; 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 6'327 Personen (+122) oder 3,2 (+0,1) Prozent ohne Arbeit, bei den über 50-Jährigen waren 2'877 Personen (+3) oder 2,9 (+/-0,0) Prozent arbeitslos gemeldet.
Die Personen, die sich im Oktober von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 240 (+7) Tage lang angemeldet. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Altersklassen sind beträchtlich: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 118 (-1) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 239 (+3) und die über 50-Jährigen 367 (+/-0) Tage.
Kurzarbeit vor allem in der Industrie
Im Oktober haben insgesamt 26 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Das ist einer mehr als im Vormonat. In den neu gemeldeten Betrieben sind 384 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt mit den Bewilligungen aus den Vormonaten für 1'599 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Normalerweise schöpfen die Betriebe die erteilten Bewilligungen nicht für alle Mitarbeitenden aus.
Über 80 Prozent der Betriebe geben den starken Franken als Grund für die Einführung von Kurzarbeit an. Die Mehrzahl von ihnen ist in der industriellen Produktion tätig.