Der Aargau baut
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Es geht vorwärts in Rheinfelden, am Baregg und in Aarau
Der Regierungsrat hat das Projekt neue Rheinbrücke bei Rheinfelden soeben gutgeheissen. Der Bund gibt grünes Licht für den Baregg, und in Aarau stehen die Bohrmaschinen für den Sauerländertunnel bereit. Der Aargau baut mit grossem Elan ins neue Jahrtausend hinein.
Das Baudepartement hofft - in Abstimmung mit dem Land Baden-Württemberg - mit dem Bau der neuenRheinbrücke bei Rheinfelden im Jahre 2001 beginnen zu können. Dies ist möglich, weil es in intensiven Verhandlungen gelungen ist, die meisten Einsprecher zum Rückzug zu bewegen sowie mit den beiden Städten Rheinfelden, deren Gewerbe und den Umweltverbänden Vereinbarungen über die Schliessung der alten Rheinbrücke und das Übergangsregime abzuschliessen. Zu hoffen ist, dass keine neuen Beschwerden ergriffen werden.
Das Vorgehen nach dem Motto "Kooperieren statt prozessieren" am Baregg hat sich gelohnt. Bereits im Dezember beginnen die ersten Bauarbeiten: Das Erstellen der Baupiste für die neue Dättwiler Brücke sowie für die spätere Tunnelbaustelle und die Rodungsarbeiten auf beiden Seiten des Tunnels. Im März 2000 folgen dann termingerecht auf der Ostseite die Arbeiten am Voreinschnitt der dritten Röhre, der Bau der Stützmauer und der neuen Dättwiler Brücke im Westen. Die Submissionen für diese Bauvorhaben laufen oder stehen unmittelbar bevor.
Noch in diesem Monat, nämlich am 20. Oktober, starten die ersten Bohrarbeiten für den Aarauer Sauerländertunnel. Die eigentlichen Ausbrucharbeiten beginnen Mitte Dezember. Die Arbeiter sind im Zweischichtbetrieb von 0600 bis 2200 Uhr im Einsatz. Sofern alles planmässig verläuft, wird der Sauerländertunnel bereits im Jahre 2001 für den Verkehr freigegeben.
Fast gleichzeitig mit diesen Tunnelarbeiten beginnen am 25. Oktober die Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten am Kreuzplatz in Richtung Altstadt. Sie dauern bis im Frühling und haben die Reduktion der Verkehrsführung auf zwei Fahrspuren im Gebiet der Laurenzenvorstadt zur Folge. Um die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten, wird in Etappen mit einer Grabenlänge von etwa fünfzig Metern gearbeitet. Mit der gleichzeitigen Ausführung dieser Arbeiten sollen die Immissionen insgesamt minimiert werden.