Bulletin zur Regierungsratssitzung
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25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zugunsten der Betroffenen des Vulkanausbruchs in Kongo
Der Regierungsrat spricht 25'000 Franken Nothilfe zugunsten der Betroffenen des Vulkanausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Der Betrag geht zulasten des Swisslos-Fonds und wird dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Rahmen seiner aktuellen Sammlung überwiesen.
Der Vulkan Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo ist am 22. Mai 2021 plötzlich ausgebrochen. Insgesamt sind von den Auswirkungen des Vulkanausbruchs 288'000 Menschen im Nyiragongo-Gebiet betroffen. Viele Menschen flohen gegen Südwesten und in Richtung Ruanda. Die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo ist gezeichnet von drei Jahrzehnten Konflikt und Gewalt und lebt in tiefer Armut.
Das SRK beteiligt sich finanziell an der humanitären Hilfe des Roten Kreuzes der Demokratischen Republik Kongo und des Roten Kreuzes von Ruanda für die Menschen vor Ort. Es werden Massnahmen zur Katastrophenvorsorge getroffen, Unterkünfte bereitgestellt, Lebensunterhalt und primäre Grundbedürfnisse gedeckt, medizinische Notfallversorgung und psychosoziale Unterstützung gewährt. Von diesen Nothilfe-Massnahmen profitieren 80'000 Menschen in der Demokratischen Republik Kongo und in Ruanda, wohin viele Menschen geflohen sind.
Mit diesem Beitrag führt der Kanton Aargau seine langjährige Tradition der humanitären Hilfe fort, mit Mitteln aus dem Swisslos-Fonds Menschen in Not zu unterstützen.