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Bulletin zur Regierungsratssitzung

Sanierung und Umnutzung der Kaserne Aarau

Für die Sanierung und Umnutzung der Kaserne Aarau hat der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 1,98 Millionen Franken beschlossen. Davon entfallen rund 1,58 Millionen Franken auf Sanierungsarbeiten, die der Kanton als Eigentümer finanziert, knapp 0,4 Millionen Franken sind für Nutzungsanpassungen vorgesehen, die der Bund übernimmt. Dies mit Blick auf die neue Verwendung der Kaserne als Rekrutierungszentrum. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung des Stationierungskonzepts auf dem Waffenplatz Aarau. Neben dem Rekrutierungszentrum – voraussichtlich ab Mitte 2018 – wird neu auch das Kommando der künftigen Territorial Division 2 in der Kaserne Aarau stationiert sein. Das Kompetenzzentrum Militärmusik wird erfreulicherweise auf dem Waffenplatz Aarau verbleiben. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass mit den Sanierungs- und Umnutzungsarbeiten die notwendigen Massnahmen für einen sinnvollen Weiterbetrieb der Kaserne Aarau bis zum Ende des Waffenplatzvertrages Ende 2030 getroffen werden können. Gleichzeitig greifen die Massnahmen in keiner Art und Weise der künftigen Nutzung, ab 2030, der Kaserne vor. Damit ist auch die Grundlage dafür gegeben, dass das Projekt Entwicklung Kasernenareal fortgeführt werden kann und zum gegebenen Zeitpunkt Vorschläge für die künftige Nutzung des Areals vorliegen werden. Für den Schiessplatz Gehren – ebenfalls Bestandteil des Waffenplatzvertrags – ergeben sich vorläufig keine Änderungen.

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