Brugg/Lauffohr: Tötungsdelikt (Nachtrag)
Die 50-jährige Schweizerin, welche am Dienstag, 23. Juli 2013 tot in einem Auto aufgefunden wurde, ist das Opfer eines Tötungsdeliktes. Der genaue Tathergang ist aber nach wie vor unklar.
Der 40-jährige Ehemann, welcher noch am selben Tag festgenommen werden konnte, wurde gestern ein erstes Mal befragt. Er hat keine Aussagen gemacht und ist auch nicht geständig.
Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach wird heute beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen. Vorgängig ist jedoch die Hafterstehungsfähigkeit des Beschuldigten zu prüfen. Er befindet sich zurzeit in einer Sicherheitsabteilung für kranke Straftäter.
Umstände noch nicht abschliessend geklärt
Der genaue Tathergang ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die bis anhin getätigten Untersuchungen ergaben jedoch keine Hinweise darauf, dass eine Tatwaffe im Spiel war.
Das Ehepaar lebte seit Mai 2013 getrennt und hatte keine gemeinsamen Kinder.
Einsatz von technischen Hilfsmitteln
Nachdem sich der Beschuldigte am Dienstag, 23. Juli 2013 selber bei der Polizei meldete, konnte das Opfer mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln am frühen Abend im eigenen Auto tot aufgefunden werden.
Der Beschuldigte konnte bereits im Laufe des Nachmittages in der Nähe des Auffundortes des Opfers angehalten und widerstandslos festgenommen werden. Er machte jedoch keine Angaben zum Tatgeschehen und Auffundort des Opfers.