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Bözbergstrasse wird saniert :
Beginn umfrangreicher Bauarbeiten in Umiken

Die alte Bözberstrasse ist in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Nächste Woche beginnen in Umiken umfangreiche Bauarbeiten, die bis in den Herbst hinein dauern. Neu entstehen in Umiken auch zwei Kreisel, welche mehr Sicherheit bringen und für einen flüssigen Verkehr sorgen.

Mehr als 30 Jahre hat der alte Belag auf der Bözbergstrasse K116 in Umiken seine Pflicht getan, und das zuverlässig: an Spitzentagen fuhren früher bis zu 17'000 Fahrzeuge auf der Bözbergroute durch Umiken. Die Folgen sind deutlich sichtbar in Form von Rissen, die in Kürze zu Belagsausbrüchen führen werden, wenn nicht schnell etwas passiert.

Deshalb muss die Bözbergstrasse dringend saniert werden. Die Bauarbeiten starten am 2. April, und werden bis Oktober 2007 dauern. Dabei werden nicht nur der Belag saniert, sondern auch die Kanalisations- und Werkleitungen erneuert. Gleichzeitig entstehen zwei neue Kreisel, und zwar bei der Einmmündung Bruggerstasse am Dorfeingang und bei der Einmündung Villnachernstrasse.

Dadurch wird die Sicherheit für sämtliche Verkehrsteilnehmer ganz besonders aber für Radfahrende deutlich verbessert. Gleichzeitig sorgen die Kreisel für einen flüssigen Verkehr. Da die Strassenbreite im Kreiseleinfahrtsbereich gegenüber der heutigen Kreuzungslösung stark reduziert werden kann, wird das neue Projekt (inklusive Kreisel) insgesamt 1000 Quadratmeter weniger Strassenfläche benötigen. Das spart Kosten. Zudem lässt sich das Erscheinungsbild entlang der Strasse mit neuen Grünflächen und Bepflanzungen deutlich aufwerten, was auch die Wohnqualität verbessert.

Im Anschluss an die Bauarbeiten an der Bözbergstrasse werden die Villnachernstrasse K474 und deren Werkleitungen saniert. Diese Arbeiten werden im Sommer 2008 abgeschlossen sein. Die gesamten Bauarbeiten werden vorwiegend unter Verkehr ausgeführt, das heisst, dass sich gewisse Behinderungen nicht verhindern lassen. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Bözberg- und Villnachernstrasse betragen 3.3 Millionen Franken, wobei die Werkleitungen mit rund einer Million Franken zu Buche schlagen. Die Kosten werden von der Gemeinde Umiken, dem Kanton Aargau und den industriellen Betrieben Brugg (Werkleitungen) getragen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt