Bezirksschulabschlussprüfung 1998
:
Tiefste Übertrittsquote in eine Maturaklasse in den letzten Jahren
1 155 Schülerinnen und Schüler der Bezirksschulen im Aargau haben an der Bezirksschulabschlussprüfung die Hürde für einen Übertritt in eine Maturaklasse erfolgreich bewältigt. 926 treten tatsächlich den Weg zur Matura in einer Aargauer Kantonsschule an. Das sind 36 Prozent aller Bezirksschüler. Diese Quote schwankte in den Vorjahren zwischen 37 und 42 Prozent.
Nur drei der 2 597 Schülerinnen und Schüler der 4. Bezirksschulklassen sind aus irgend einem Grund nicht zur Abschlussprüfung angetreten. Von den Teilnehmenden haben 95 oder 3,7 Prozent die Prüfung nicht bestanden, da sie den Schnitt von 4,0 nicht erreicht haben. 586 erreichten eine Note zwischen 4,0 und 4,4. Basis- und Zusatzprüfung mit einem Schnitt von 4,5 haben insgesamt 1 155 Schülerinnen und Schüler bestanden und damit die Berechtigung zum Eintritt in eine Maturaklasse erreicht. Der Erfolg fiel je nach Zusatzprüfung sehr unterschiedlich aus: Latein 96,6 Prozent, Mathematik C 83,2 Prozent, Deutsch 80,2 Prozent, Englisch 80,1 Prozent und Mathematik E mit 73,6 Prozent. Von den Erfolgreichen treten 926 Jugendliche in eine Maturaklasse im Kanton Aargau ein. Das sind 36 Prozent der 4. Bezirksschulklassen, während es in den Vorjahren 37 bis 42 Prozent waren.
Sprach- und Berufsmatura sind gefragt
Bei den Eintritten nach Maturtypen hat das neusprachliche Gymnasium einen Zuwachs von 23 (1997) auf 31 Prozent zu verzeichnen und damit die Wirtschaftsmaturität (22 Prozent) deutlich überholt. Es folgen Realgymnasium (20 Prozent), Typus A/B (14) und das PSG mit 13 Prozent. Eine Zunahme von 50 Prozent ist bei den künftigen Berufsmaturanden zu verzeichnen: 198 (Vorjahr 131) kaufmännischer Bereich, 11 (5) gestalterischer Bereich und 163 (113) technischer Bereich. Einen Rückgang verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr die Diplommittelschule (von 149 auf 112 Eintretende) und die Wirtschaftsdiplomschule (von 66 auf 50).