Bezirksgefängnis Rheinfelden wird geschlossen
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Kosteneinsparungen von 100'000 Franken pro Jahr
Aufgrund geringer Belegungszahlen sowie gravierender baulicher Mängel schliesst das Departement des Innern das Bezirksgefängnis in Rheinfelden. Daraus ergeben sich Kosteneinsparungen von rund 100'000 Franken pro Jahr.
Die durchschnittliche Auslastung der aargauischen Bezirksgefängnisse lag in den letzten Jahren bei rund 70 Prozent. Im letzten Jahr sank sie auf knapp 60 Prozent. Besonders tief ist die Belegung in der Regel im Fricktal. Im Jahr 2000 betrug sie in Laufenburg 20 Prozent und in Rheinfelden 35 Prozent. Die Auslastung der Bezirksgefängnisse unterliegt jedoch grossen Schwankungen. Die Kapazität muss deshalb so bemessen sein, dass sie auch bei einem hohen Bedarf an Insassenplätzen ausreicht.
Das Departement des Innern ist zum Schluss gekommen, dass die Schliessung eines der Bezirksgefängnisse verantwortet werden kann. Mitentscheidend ist dabei gewesen, dass das Bezirksgefängnis Rheinfelden gravierende bauliche Mängel aufweist. Zudem wird der derzeitige hauptamtliche Vollzugsangestellte im laufenden Jahr pensioniert.
Die Schliessung des Bezirksgefängnisses Rheinfelden ist auf Mitte Jahr vorgesehen. Die Gefangenen des Bezirks werden dann primär in Laufenburg, allenfalls auch in anderen Bezirksgefängnissen untergebracht. Das Departement des Innern rechnet mit Kosteneinsparungen von rund 100'000 Franken pro Jahr.