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Bevölkerungsumfrage 2001 :
Zum Thema "Sicherheit im Kanton Aargau"

Im Rahmen des Reorganisationsprojekts "Horizont 2003" der Kantonspolizei sind über 1000 Personen befragt worden. Insgesamt fühlt sich die Bevölkerung im Kanton Aargau sicher. Die Arbeit der Polizei wird geschätzt. Gewisse Mängel werden auf die knappen personellen Ressourcen der Polizei zurückgeführt.

Im Auftrag des Regierungsrates hat ein unabhängiges Marktforschungsinstitut im April 2001 in den 11 Bezirken und der Stadt Baden insgesamt 1213 Personen zum Thema Sicherheit befragt. An einer Medienkonferenz haben Regierungsrat Kurt Wernli und die Leitung der Kantonspolizei die Resultate der Befragung vorgestellt.

Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass die Arbeit der Polizei im Kanton Aargau durch die Bevölkerung geschätzt wird. Die Mehrheit fühlt sich sicher. Immerhin 36% der Befragten sind aber der Meinung, dass die Polizei die Sicherheit der Bevölkerung ungenügend schützt. Die Bevölkerung stellt insgesamt hohe Anforderungen an die Polizei. Um diesen gerecht zu werden, muss die Kantonspolizei Aargau in Zukunft die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern. Die in der Umfrage genannten Mängel werden von den Befragten auch auf die knappen personellen Ressourcen der Polizei zurückgeführt.

Der Aargau hat gesamtschweizerisch die geringste Polizeidichte mit 1 Polizeikraft auf 1030 Einwohnerinnen und Einwohner. Gewisse Kernaufgaben können zu Gunsten einer guten Grundversorgung deshalb nur ungenügend wahrgenommen werden. Die gute Grundversorgung allerdings wird von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Die dafür erforderlichen Ressourcen führen ohne rasche personelle Verstärkung bzw. Entlastung des Korps jedoch zu einer Überforderung und Aushöhlung der inneren Substanz der Kantonspolizei.

Gewisse Kernaufgaben können - auch im Quervergleich mit anderen Kantonen im Kanton - im Aargau nur ungenügend wahrgenommen werden:

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Aufrechterhaltung eines guten Ausbildungsstandes des Polizeikorps und periodische Weiterbildung und Spezialisierung der Mitarbeitenden.
. Zu kleine Schichtbestände auf den Einsatzzentralen und damit das Eingehen erheblicher Risiken.
. Fehlende Observationseinheit und Vorermittlungsspezialisten zur Bekämpfung der schweren Kriminalität.
. Zuwenig Ermittlungsspezialisten zur Bekämpfung der schweren Kriminalität.

Die auch von einer externen Beratungsfirma festgestellte Überlastung der Kantonspolizei Aargau muss gestoppt werden. Dies kann geschehen durch einen raschen und substanziellen Ausbau der Gemeindepolizeien und/oder durch die Verstärkung des Polizeikorps der Kantonspolizei.

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