Begleitgruppe Probebohrungen aufgestockt
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Neu sind auch Auenstein, Oberflachs und Veltheim dabei
Im Rahmen der Standortevaluation für den Kalk- und Mergelabbau der Jura-Cement-Fabriken AG ist das Untersuchungsgebiet Bäumer für den Materialabbau zusätzlich in den Richtplan aufgenommen worden. Deshalb nehmen drei weitere Standortgemeinden Einsitz in der Begleitgruppe Probebohrungen.
Im Sommer 2006 haben die Gemeinden Effingen, Schinznach-Dorf, Thalheim und Unterbözberg sowie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) eine Vereinbarung zur Bildung der Begleitgruppe Probebohrungen abgeschlossen. Dieses Gremium hatte zum Zweck, die Begleitung der geplanten Probebohrungen an den Standorten Grund, Hard und Homberg durch Vertretungen der Standortgemeinden sicher zu stellen, den Informationsfluss zwischen den Gemeinderäten und dem BVU zu gewährleisten sowie für die Gemeinden Transparenz bezüglich der Abläufe und der Untersuchungsresultate zu schaffen.
Die Standorte Grund, Hard und Homberg sind seit 2002 als "Untersuchungsgebiete für den Materialabbau" im Richtplan enthalten. Im Rahmen der Gesamtrevision des Richtplans hat der Grosse Rat im September 2011 der Aufnahme des Standorts Bäumer auf Gemeindegebiet Auenstein-Oberflachs-Veltheim als weiteres Untersuchungsgebiet zugestimmt. Aus diesem Grund wird die Begleitgruppe Probebohrungen jetzt durch die drei zusätzlichen Standortgemeinden ergänzt.
Die entsprechend angepasste Vereinbarung wurde durch die nunmehr sieben Standortgemeinden und Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des BVU, unterzeichnet. Inhaltlich unverändert ist die zentrale Aussage, wonach diese Vereinbarung die Gemeinderäte in der Auseinandersetzung über die rechtliche Zulässigkeit und Durchsetzung der Probebohrungen nicht einschränkt. Auch ist die Durchführung der Probebohrungen koordiniert an allen vier Standorten kein Präjudiz für eine allfällige spätere Standortfestsetzung im Richtplan.