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Austausch fördert Kreativität :
Der Ideen- und Projektpool hat zwei Modellprojekte für die Aufwertung von Natur- und Landschaft ausgewählt

Die zweite Zusammenkunft der Vernetzungsplattform, Ideen- und Projektpool, hat am 8. Mai 2014 aus dreissig eingereichten Ideen die beiden besten zur Förderung vorgeschlagen. Der Ideen- und Projektpool, der 2013 von der Abteilung Landschaft und Gewässer zusammen mit externen Fachleuten initiiert wurde, begleitet die Entstehung und Umsetzung von Modellprojekten im Bereich Natur und Landschaft in Gemeinden und den Regionen mit dem Ziel, sichtbare Ergebnisse in der Landschaft zu realisieren. Mit diesem Gefäss sollen kreative Ideen formuliert und Synergien genutzt werden.

Seit der Kick-off-Veranstaltung im letzten Frühling 2013 hat sich viel getan: Über dreissig Ideen wurden zu den Themen Gewässer, Kultur, Landschaftsqualität, Erholung und Biodiversität eingereicht – sieben davon hat eine Jury aus unabhängigen Fachleuten im letzten Herbst für einen Beitrag zur Konkretisierung ausgewählt. Aus diesen Projekten hat die Jury nach einer zweiten Bewertung nun die beiden besten zur Förderung vorgeschlagen, wovon ein Projekt die Aufwertung der Dorf- und Siedlungseinfahrt mit landschaftstypischen Elementen umfasst. Dabei nehmen Pflanzungen von Eichen, Linden oder Hochstammobstbäumen die Geschichte und kulturelle Prägung des Ortes auf. Das zweite Projekt hat zum Ziel, ein Netz von Grundeigentümerinnen und - eigentümern aufzubauen, welche ein Stück "Biodiversitätsgarten" für die Artenvielfalt anlegen möchten. Das Wissen und die Erfahrung soll an Natur- statt Tupperware-Partys ausgetauscht werden. Zusätzlich soll für Wildbienen und Kleintiere neuer Lebensraum geschaffen werden.

Der Ideen- und Projektpool dient aber auch als Netzwerk: Das Besondere an diesem neuen Instrument ist dessen partizipativer Ansatz – er bringt Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, die sich für Natur und Landschaft engagieren. Die Plattform fördert das kreative Potenzial, das im Dialog entsteht. Auch neue Kulturen der Zusammenarbeit sollen sich etablieren.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt