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Auflösung eines gordischen Knotens :
Start umfangreicher Bauarbeiten rund um Landvogteischloss in Baden/Ennetbaden

Am 16. Januar 2006 beginnen rund um den Verkehrsknotenpunkt beim Landvogteischloss in Baden/Ennetbaden umfangreiche Bauarbeiten. Zur Verflüssigung des Verkehrs entsteht der lange erwartete Kreisel „Landvogteischloss“. Gleichzeitig werden umfassende Werkleitungssanierungen ausgeführt. Zudem realisiert die Stadt Baden unter der Wettingerstrasse ein unterirdisches Stadtarchiv.

Ab dem 16. Januar 2006 wird beim Landvogteischloss in Baden gebaut. Unter der Leitung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) werden zusammen mit der Stadt Baden, der Gemeinde Ennetbaden sowie der Erdgas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung der Regionalwerke Baden und der Swisscom diverse Bauvorhaben rund um diesen Verkehrsknotenpunkt realisiert.

Herzstück der Arbeiten ist zweifellos der lang erwartete Kreisel "Landvogteischloss", welcher den Verkehrsfluss von und nach Wettingen sowie in die Agglomerationen verflüssigen soll. Die Einführung der Ehrendingerstrasse erfordert eine Anhebung des neuen Kreisels um rund 1,5 Meter über die bestehende Strasse. In Richtung Baden/Wettingen erfolgt eine Fahrbahnerweiterung auf zwei Spuren. Von der Hochbrücke nach Ehrendingen kann der neue Kreisel über einen Bypass umfahren werden. Entlang der Limmatböschung entsteht eine Stützmauer, welche das Strassenbauwerk beim Museum abstützt. Die Bushaltestellen kommen ungefähr an die gleiche Stelle zu liegen wie heute.

Zeitgleich mit dem Kreisel realisiert die Stadt Baden unter der Kantonsstrasse einen zweigeschossigen unterirdischen Archiv-Anbau an das bestehende Museum. Zudem ersetzt die Gemeinde Ennetbaden im Ausbaubereich der Ehrendingerstrasse bis zum Landvogteischloss die Kanalisationsleitung.Baubeginn für dieses umfassende Projekt ist der 16. Januar 2006. Weil die Verwitterung des Felskopfes oberhalb der Wettingerstrasse spezielle Sicherungsmassnahmen verlangt, kommen auf der Baustelle als erstes Felsspezialisten und Forstarbeiter zum Zug.

Um eine schnelle und effiziente Abwicklung der Bauarbeiten zu garantieren, wird der Verkehr über eine bergseitige Trasseeverbreiterung so geführt, dass gleichzeitig mit der Baugrube für das Stadtarchiv, den Bohrpfahlarbeiten für die Stützmauern entlang der Limmatböschung sowie den Werkleitungsarbeiten begonnen werden kann. Um den Verkehr flüssig zu halten und die Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren, werden Verkehrsdienste eingesetzt. Während der ganzen Bauzeit wird der Verkehr zweispurig geführt. Die Bushaltestelle Felsenegg wird vorübergehend Richtung Hochbrücke verschoben.

Die Projektkosten betragen rund CHF 6.0 Mio. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2007 abgeschlossen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt