Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Arbeitslosigkeit geht leicht zurück :
Weniger Anträge auf Kurzarbeit

Im Aargau liegt die Arbeitslosenquote im Juli wie im Juni bei 3,0 Prozent. Auch in der Schweiz stagniert die Quote und beträgt 3,1 Prozent.

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Juli 10'801 Personen als arbeitslos gemeldet. Das sind 169 weniger als im Vormonat. Davon sind 5'928 Personen Männer (55 Prozent) und 4'873 (45 Prozent) Frauen. Auch die Zahl der Stellensuchenden ist rückläufig; sie liegt bei 15'358. Das sind 235 Stellensuchende weniger als im Juni.

Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Juli 911 offene Stellen gemeldet. Das sind 125 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Mai 212 Personen aussteuern; 14 weniger als im Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Juli angemeldeten Stellensuchenden 262 Tage auf Stellensuche. Das sind 19 Tage mehr als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 371 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 167 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 249 Tage.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'888 Personen. Sie sank im Vergleich zum Juni um 34 Personen. Dabei handelt es sich um Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.

Weniger Kurzarbeitsanträge

Im Juli haben 19 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Das sind sechs weniger als im Vormonat. Bei den im Juli gemeldeten Betrieben sind insgesamt 399 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 1'403 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor, das sind 87 weniger als im Juni. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Unternehmen stammen vor allem aus der Maschinen- und Elektroindustrie. Als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit geben sie den starken Franken an.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres