Arbeitslosenzahlen praktisch unverändert
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Arbeitslosenquote im Aargau verharrt bei 3,4 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im Januar leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt wie im Vormonat bei 3,4 Prozent; in der Schweiz liegt sie weiterhin bei 3,8 Prozent.
Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau waren im Januar 10'392 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 82 mehr als im Dezember 2010. Die Arbeitslosenquote bleibt aber unverändert bei 3,4 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden sank um 62 auf 14'776.
Ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar entspricht dem typischen Saisonverlauf. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Zahl im gleichen Zeitraum um 328 Personen anstieg, fiel der Anstieg dieses Jahr moderat aus.
In der Altersklasse der 15- bis 19-Jährigen waren im Januar 395 Personen arbeitslos, 40 mehr als im Dezember 2010. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse ist von 1,9 auf 2,1 Prozent gestiegen. In der Altersklasse der 20- bis 24-Jährigen dagegen ist die Quote von 5,4 auf 5,3 Prozent gesunken; 1'410 Personen waren im Januar arbeitslos.
Ein Drittel offene Stellen mehr als im Vorjahr
Bei den RAV waren Ende Januar 1'565 offene Stellen gemeldet; das sind 303 mehr als im Vormonat und 517 mehr als im Vorjahr. Damit liegt dieser Wert exakt auf dem Niveau vom November 2010.
Leichter Rückgang der Kurzarbeitsgesuche
Im Januar 2011 haben im Kanton Aargau 27 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind sieben weniger als im Vormonat. Die Gesuche betreffen hauptsächlich Betriebe aus dem Bauhaupt- und -nebengewerbe sowie aus der Maschinen- und der Metallindustrie.
Potenziell sind in diesen 27 Betrieben 453 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten könnten im Februar 2011 im Aargau 2'742 Personen von Kurzarbeit betroffen sein. Erfahrungsgemäss wird die Kurzarbeit von den Firmen aber nur für einen Teil der Mitarbeitenden in Anspruch genommen.