APK einen Schritt weiter
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Vernehmlassung des APK-Dekrets abgeschlossen
Knapp 500 Einzelpersonen, Institutionen, Ver-bände, Gemeinden und Parteien haben sich an der Vernehmlassung über das Dekret der Aargauischen Pensionskasse (APK) beteiligt. Nun wird im Departement Finanzen und Ressourcen die Botschaft an den Grossen Rat erarbeitet.
Drei Problemstellungen standen in der Vernehmlassung im Vordergrund. Erstens die Frage, ob die APK wie bisher im Leistungs- oder neu im Beitragsprimat geführt wird. Zweitens, ob die heute bestehende Deckungslücke im Zeitraum von rund 10 Jahren ausfinanziert werden soll. Und drittens die Frage, wie in Zukunft die Eckwerte wie Leistungshöhe, Pensionierungsalter gestaltet und wie die Beiträge zwischen Arbeitgeber und Versicherten aufgeteilt werden sollen.
Die Meinungen gehen weit auseinander. Sehr unterschiedlich fielen selbst die Stellungsnahmen der bei der APK angeschlossenen Gemeinden und Institutionen aus. Von den Sozialpartnern wurden insbesondere der Primatswechsel und befürchtete Leistungsverschlechterungen kritisiert.
Nach Ansicht des Departements Finanzen und Ressourcen ist eine grundlegende Revision der beruflichen Vorsorge des Kantons zwingend. Nur so können die Konsequenzen der demographischen Entwicklung und der langfristigen Unsicherheit am Kapitalmarkt aufgefangen werden. Die Revision soll die APK finanziell stärken und die Renten der heutigen und zukünftigen Rentnerinnen und Rentner auch für die Zukunft sichern.
Als nächsten Schritt wertet das Departement Finanzen und Ressourcen die verschiedenen Stellungnahmen aus und erstellt eine entsprechende Botschaft, die anfangs 2006 dem Grossen Rat vorgelegt werden soll.