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Anstossfinanzierung für Projekt „Wohnen16plus“ :
Unterstützung durch den Lotteriefonds

Zur Anstossfinanzierung des geplanten Projekts „Wohnen für Jugendliche und junge Erwachsenen“ bewilligt der Regierungsrat einen Beitrag von Fr. 500'000.- aus dem Lotteriefonds.

Jugendliche und junge Erwachsene welche aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei den Eltern wohnen können sollen die Möglichkeit erhalten, ihren Bedürfnissen entsprechend zu wohnen. Eine wesentliche Voraussetzung ist der Abschluss der obligatorischen Schulzeit sowie die Einbindung in eine Berufslehre, ein Praktikum, ein Studium oder ähnliches. Das Wohnraumangebot soll für individuelles Wohnen konzipiert werden und keinen Heimcharakter aufweisen. Insbesondere soll diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen günstiges Wohnen, finanzierbar aus eigenen Mitteln, ermöglicht werden. Dadurch können Kosten der öffentlichen Hand durch teure Fremdwohnsituationen gespart werden. Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sollen die Möglichkeit haben, ihre Selbstständigkeit und Wohnkompetenz, während der Ausbildungszeit zu entwickeln und zu festigen. Wo dies aus eigenem Antrieb nicht möglich ist, können pädagogische Betreuungsleistungen mit unterschiedlicher Intensität in modularer Form beansprucht werden.
Mit diesem Angebot soll auch Lehr- und Studienabbrüchen entgegen gewirkt werden.Der laufende Betrieb soll durch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lehrlingslöhne, Stipendien, Unterhaltsleistungen der Eltern und anderen Einkünften selbst finanziert werden. Zur Umsetzung des Projekts wird eine Liegenschaft mit 8 -10 Wohnungen in der Grösse von 1,5 bis 2 Zimmern und allenfalls zusätzliche Räume für gemeinsame Aktivitäten gesucht. Wenn alles läuft wie geplant soll das Haus "Wohnen16plus" im Mai 2006 eröffnet werden.Die neu gegründete Interessengemeinschaft "Wohnen16plus" wird das Projekt bis zur Realisierungsreife bearbeiten und später in eine Genossenschaft oder einen Verein mit Vertretern der öffentlichen Hand, Kirchen, Schulen und Wirtschaft überführen.

  • Departement Gesundheit und Soziales
  • Regierungsrat