Ambrosiabekämpfung im Aargau erfolgreich
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Kontrolle der über 1'000 Standorte im Kanton Aargau
Die Kontrolle und Bekämpfung der hochgradig allergenen Pflanze Ambrosia verläuft seit 2006 erfolgreich. Bis Ende September werden Risikostandorte systematisch auf das Vorkommen von Ambrosia abgesucht. Zusätzlich werden die 1'085 Fundorte aus den Vorjahren überwacht.
In diesen Tagen sind die rund 390 ambrosiaverantwortlichen Personen in den Aargauer Gemeinden unterwegs. Sie suchen aktiv Ambrosia-Risikostandorte wie Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale ab. Falls eine Ambrosia-Pflanze gefunden wird, muss der betroffene Grundeigentümer oder Bewirtschafter diese unter Anleitung ausreissen und fachgerecht mit dem Hauskehricht entsorgen. Zusätzlich werden alle Ambrosia-Fundorte der Vorjahre durch die verantwortlichen Personen der Gemeinden weiterhin speziell überwacht. Diese Massnahme ist für den langfristigen Bekämpfungserfolg entscheidend. Das Suchen und Melden, Ausreissen und fachgerechte Entsorgen dieser hochgradig allergenen Pflanze ist die effizienteste und kostengünstigste Bekämpfungsmethode.
Erfolgreiche Bekämpfung
Seit 2006 werden in allen Aargauer Gemeinden jährlich umfangreiche Ambrosia-Kontrollen durchgeführt. Bisher wurden an insgesamt 1'085 Standorten Ambrosia-Pflanzen lokalisiert und bekämpft. Dabei geht die Zahl neu gefundener Standorte pro Jahr kontinuierlich zurück. Ebenso rückläufig ist die Zahl neuer Pflanzen an ehemaligen Fundorten. So wurde 2010 nur noch an 90 Standorten Ambrosia ausgemacht; darunter waren 32 neue Standorte (Vergleich 2009: 126 respektive 49 Standorte). Die Resultate zeigen, dass die Ambrosia-Bekämpfung im Aargau erfolgreich ist und die Verbreitung der Ambrosia dank den rigorosen Bekämpfungsmassnahmen bisher zufriedenstellend vermindert werden konnte.
Meldepflicht
Der kantonale Pflanzenschutzdienst am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg ruft alle Aargauerinnen und Aargauer weiterhin auf, verdächtige Pflanzen den ambrosiaverantwortlichen Personen der Gemeinde zu melden. Die Liste der zuständigen Personen sowie weitere Informationen zu Ambrosia sind im Internet unter www.ambrosia-ag.ch zu finden.
Ambrosia kann Allergien auslösen
Ambrosia wurde ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppt und verbreitet sich seit den 1990er-Jahren mit verseuchtem Kleintierfutter in ganz Europa. Ambrosia vermehrt sich schnell und gilt als hoch allergen. Gemäss Bundesamt für Gesundheit lösen die Pollen bei gut 14 Prozent der Bevölkerung Heuschnupfen, schweres Asthma oder andere Allergien aus. Es können auch Personen betroffen sein, die sonst keine Allergien kennen.
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