Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Ambrosia jetzt ausreissen :
Kontrolle der über 1'000 Aargauer Fundorte

Die Kontrolle und Bekämpfung der hochgradig allergenen Pflanze Ambrosia verläuft erfolgreich. Die Ambrosia-Kontrolleure der Gemeinden suchen bis Ende September Risikostandorte wie Industrieareale oder Baustellen ab. Zusätzlich überwachen sie die 1'004 bestätigten Fundorte aus den Vorjahren.

In diesen Tagen sind die 350 Ambrosia-Kontrolleurinnen und -Kontrolleure der Aargauer Gemeinden unterwegs. Sie suchen aktiv Ambrosia-Risikostandorte wie Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale ab. Falls die hochgradig allergene Pflanze gefunden wird, muss der betroffene Grundeigentümer oder Bewirtschafter unter Anleitung diese invasiven Pflanzen ausreissen und fachgerecht mit dem Hauskehricht entsorgen. Zusätzlich werden durch die verantwortlichen Personen der Gemeinden alle Ambrosia-Fundorte der Vorjahre speziell überwacht. Diese Massnahme ist für den langfristigen Bekämpfungserfolg entscheidend. Ausserdem führen die Strassenunterhaltsdienste des Bundes und des Kantons spezielle Ambrosia-Kontrollen entlang der Autobahnen und Hauptstrassen durch. Das Suchen und Melden, Ausreissen und fachgerechte Entsorgen dieser hochgradig allergenen Pflanze ist die effizienteste und kostengünstigste Bekämpfungsmethode.

1'004 Aargauer Fundorte

Im Auftrag des Regierungsrates wurden in den letzten drei Jahren in allen 228 Gemeinden umfangreiche Ambrosia-Kontrollen durchgeführt. Laut Matthias Müller, Leiter des kantonalen Pflanzenschutzdienstes am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg, ist die Aktion äusserst erfolgreich. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Gemeinden wurden bis Ende letzten Jahres an 1'004 Standorten Ambrosia-Pflanzen lokalisiert und bekämpft. Die exakten Fundorte sind neu unter www.ambrosia-ag.ch für jedermann ersichtlich.

Meldepflicht

Der kantonale Pflanzenschutzdienst am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg ruft alle Aargauerinnen und Aargauer auf, verdächtige Pflanzen weiterhin den Ambrosia-Verantwortlichen Personen der Gemeinde zu melden. Die Liste der zuständigen Personen sowie weitere Informationen zu Ambrosia findet sich im Internet unter www.ambrosia-ag.ch.

Allergien

Ambrosia wächst vorab im Siedlungsgebiet in der Nähe von Vogelfütterungsplätzen. Die Pflanze wurde ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppt und verbreitet sich seit den 90-er Jahren mit verseuchtem Kleintierfutter in ganz Europa. Ambrosia vermehrt sich schnell und gilt als hoch allergen. Gemäss Bundesamt für Gesundheit lösen die Pollen bei gut 14 Prozent der Bevölkerung Heuschnupfen, schweres Asthma oder weitere Allergien aus. Zudem können auch Personen betroffen sein, die sonst keine Allergien kennen.

  • Departement Finanzen und Ressourcen