«Allons-y, Argovie!»-Jubiläumslotterie
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Attraktive Aargauer Preise zu gewinnen
Novum im Kanton Aargau: An einer kantonalen Jubiläumslotterie sind lauter Aargauer Preise zu gewinnen, und der Reingewinn ist für soziale Zwecke im Kanton bestimmt.
Vom 3. April 1998 an sind in sämtlichen Poststellen des Kantons total 220?000 Lose der Aargauer Jubiläumslotterie à 2 Franken erhältlich. Die Ziehungslisten liegen in jeder Post auf, so dass die Käuferin oder der Käufer einen allfälligen Gewinn sofort feststellen kann. Dies war am Montag in Lenzburg an einer Medienkonferenz der Projektleitung "Jubiläum 98" zu erfahren.
Sponsoren zogen Spendierhosen an
Zu gewinnen gibt es laut Jubiläums-Projektleiter Ulrich Weber exklusive Aargauer Sachpreise: Auf Initiative des Kantons stifteten Aargauer Firmen über 2?500 Treffer mit einer Gewinnsumme von total über Fr. 220'000 Franken. Es handelt sich erstens um "Aargauer Produkte" im weitesten Sinne (ein Auto aus Schinznach-Bad, ein Motorrad aus Safenwil, Warengutscheine, Bücher, Lebens- und Genussmittel aus dem Aargau, Stroh-Hüte, Cheminée-Holz, Honig, Käse, Wein usw.), zweitens um Reisen zu Auslandfilialen von Aargauer Weltfirmen, aber auch zu Ausflugszielen innerhalb des Kantons, und drittens um Gratiseintritte für Bäder, Konzerte, Theater, Museen, Sportveranstaltungen und vieles mehr. Die Preise zeigen den Aargau in seiner ganzen Fülle und Vielfalt. Die Post unterstützt die Lotterie aktiv: Laut Post-Promotor Stefan Graber sind die Lose nicht nur in allen aargauischen Poststellen erhältlich, sondern auch an den Postständen der Aarauer Messe AMA (ab 3. April) und der Wyna Expo in Reinach (29.4. bis 3.5.).
Reingewinn für guten Zweck
Der Reingewinn geht als "Aargauer Batzen" an Aargauer Sozialprojekte. "Manchmal fehlen für die Durchführung einer guten Idee ganz einfach ein paar Hundert oder ein paar Tausend Franken. Dafür gibt es in Zukunft den Aargauer Batzen", erklärte Gesundheitsdirektorin Dr. Stéphanie Mörikofer-Zwez. Gefördert werden sollen vor allem ehrenamtliche Einzelprojekte, die das bereits vorhandene Sozialangebot ergänzen. Stéphanie Mörikofer nannte Beispiele: "Ein Mittagstisch für Schüler oder Obdachlose, eine Spazierbegleitung für Betagte, Hilfe beim Deutschlernen durch schweizerische Jugendliche an fremdsprachige Jugendliche, ein Malatelier für psychisch Kranke...".
Organisationen und Gruppierungen, die derartige Projekte anpacken möchten, werden sich beim Kanton um eine finanzielle Starthilfe bewerben können. Die entsprechende öffentliche Ausschreibung findet statt, sobald der Regierungsrat die Details festgelegt hat.