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Aargauer Regierungsrat bedauert :
Syngenta-Stellenabbau in Sisseln

Der Regierungsrat des Kantons Aargau bedauert die Betriebsschliessung der Syngenta AG in Sisseln. Er begrüsst die Tatsache, dass die übrigen Syngenta-Standorte im Aargau erhalten bleiben und Härtefälle beim Stellenabbau vermieden werden.

Die multinationale Agrochemie-Firma Syngenta AG (Hauptsitz: Basel, Branche: Saatgut- und Pflanzenschutz) schliesst ihre Toxikologie in Sisseln AG schrittweise bis Ende 3. Quartal 2003. Begründung: weltweite Überkapazitäten. Es werden 69 Stellen abgebaut. Davon sind 29 Mitarbeitende mit Aargauer Wohnsitz betroffen.

Der Regierungsrat wurde am Donnerstagmorgen durch die Syngenta AG informiert. Er bedauert den Stellenabbau, zeigt aber Verständnis für den unternehmerischen Entscheid. Sofortige Rückfragen bei der Syngenta haben ergeben, dass die Betriebsschliessung aus betriebswirtschaftlichen Gründen und unabhängig von der Standortgunst des Aargaus beschlossen wurde. Statt "Sisseln" zu modernisieren, wird die Toxikologie nach Grossbritannien verlagert, wo eine brandneue Anlage zur Verfügung steht.

Der Regierungsrat begrüsst die Übergangsfrist bis im Herbst 2003 und den Syngenta-Sozialplan mit Outplacement-Beratung, verlängerten Kündigungsfristen, Abgangsentschädigungen und Frühpensionierungen. Härtefälle können so vermieden werden. Mit Befriedigung nimmt der Regierungsrat zur Kenntnis, dass die übrigen Aargauer Syngenta-Betriebe in Stein (Biologische Forschung), Münchwilen (Produktionsentwicklung) und Kaisten (Produktion) mit insgesamt 396 Stellen nicht betroffen sind. Der Regierungsrat wertet dies als Bestätigung für die Standortgunst des Aargaus.

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