Aargauer Kuratorium: Tätigkeitsbericht 2012
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Das Aargauer Kuratorium veröffentlicht den Bericht über seine Förderung des aktuellen künstlerischen Schaffens im Jahr 2012
Der Tätigkeitsbericht gibt einen Überblick über die Beitragssprechung und die Verwendung der finanziellen Mittel des Aargauer Kuratoriums im Jahr 2012. Die elf Kuratorinnen und Kuratoren arbeiteten in sieben Fachbereichen. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sowie wichtige Fragestellungen stellen die Vorsitzenden individuell für ihren jeweiligen Fachbereich vor.
Mit der vorliegenden Publikation legt das Aargauer Kuratorium Rechenschaft ab über die Verwendung des Kuratoriumskredits: Der Bericht enthält alle im Jahr 2012 gesprochenen Förderbeiträge für das aktuelle Kunstschaffen in den verschiedenen Sparten und für regionale Kulturkommissionen und Kulturveranstalter. Ebenfalls aufgelistet sind die im Zusammenhang mit der Förderung getätigten Ausgaben wie Kosten für Publikationen oder Mieten für Auslandateliers. Ergänzt werden diese Informationen mit statistischen Angaben, Berichten der Fachbereichsvorsitzenden und Reflexionen des Präsidenten, Dr. Rolf Keller.
Anzahl Gesuche, Kuratoriumskredit, Auszahlungen
Im Berichtsjahr 2012 behandelte das Aargauer Kuratorium 693 Gesuche (769 im Vorjahr, -9,9 Prozent) und sprach für 393 davon einen Beitrag (415 im Vorjahr, -5,3 Prozent). Der Kuratoriumskredit belief sich wie in den Vorjahren auf 6'200'000 Franken. Ohne die acht Institutionen, mit denen Leistungsvereinbarungen für Programmbeiträge abgeschlossen wurden, sprach das Aargauer Kuratorium im Jahr 2012 im Durchschnitt einen Betrag von rund 10'960 Franken pro Gesuch. Im Jahr 2011 hatte die Vergleichszahl rund 9'790 Franken betragen (wiederum gerechnet ohne die damals neun Leistungsvereinbarungen). Somit nahm zwar die Anzahl der Gesuchseingaben ab, der durchschnittliche Mittelbedarf der Projekte erhöhte sich jedoch.
Ausbezahlt wurden 2012 in den einzelnen Fachbereichen folgende Beitragssummen (in Schweizerfranken):
| Fachbereich | Beitragssumme |
|---|---|
| Bildende Kunst und Performance | 693'552.00 |
| Film | 432'980.00 |
| Jazz und Rock/Pop | 818'780.10 |
| Klassik | 807'300.00 |
| Literatur | 430'250.00 |
| Regionale Kulturveranstalter | 222'600.00 |
| Theater und Tanz | 2'313'100.00 |
| Lebenshaltungskosten Ateliers | 133'055.90 |
| Total ausbezahlte Förderbeiträge | 5'851'618.00 |
| Betrieb, Spezialprojekte | 450'995.18 |
| Total Auszahlungen | 6'302'613.18 |
| Vermietung Pariser Atelier an den Kt. Solothurn | -32'654.85 |
| Total Ausgaben | 6'269'958.33* |
| Kuratoriumskredit | 6'200'000.00 |
*Zwei Projekte wurden zusätzlich unterstützt, das entstandene Defizit im Kuratoriumskredit aus einer anderen Quelle gedeckt.
Aufwand für Betrieb und Spezialprojekte
Die Infrastrukturkosten für die Geschäftsstelle und die Lohnkosten ihrer 310 Stellenprozente werden getrennt vom Kuratoriumskredit über das Budget des Aufgabenbereichs Kultur abgerechnet. Auch Sitzungsgelder und Reisespesen der elf ehrenamtlich arbeitenden Kuratoriumsmitglieder werden über ein separates Aufwandkonto abgewickelt. Der betriebliche Aufwand reduziert sich somit auf Projekte wie Publikationen, die jährliche Beitragsfeier, Beteiligung an der "Auswahl 2012" (Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler im Aargauer Kunsthaus) und die Miete der Auslandateliers. Der weitaus grösste Teil des Kuratoriumskredits fliesst also direkt in die Förderung des aktuellen künstlerischen Schaffens.
Gedruckte und elektronische Publikation des Tätigkeitsberichts
Gedruckte und elektronische Publikation des Tätigkeitsberichts
Die gedruckte Ausgabe des Tätigkeitsberichts 2012 ging Anfang Mai 2013 in den Postversand. Zusätzliche Exemplare können auf der Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden. Die elektronische Ausgabe ist auf der Webseite des Aargauer Kuratoriums publiziert.