Aargau unterstützt Kiew
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Barmelweid und "Königsfelden": Hilfsaktion für die Ukraine
Die psychiatrische Klinik in Kiew erhält Hilfe von "Königsfelden" und weiteren aargauischen Gesundheits-Institutionen. Die gesamte Hilfsaktion des Gesundheitsdepartements umfasst Schulungen, fachliche Beratung und Hilfsgüter von rund 350 000 Franken.
Am Donnerstag, 28. September 2000, hat ein Lastwagen beladen mit Spitalkücheneinrichtungen und -zubehör die Schweiz Richtung Westukraine verlassen. Ziel ist die Psychiatrische Klinik in Kiew. Initiiert wurde das Hilfsprojekt vom Gesundheitsdepartement in Kooperation mit den Psychiatrischen Diensten des Kantons Aargau, insbesondere der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch. Die gesamte Hilfsaktion umfasst Schulungen, fachliche Beratung und Hilfsgüter von rund 350 000 Franken.
Die Ladung mit Spitalkücheneinrichtungen im Wert von rund 30 000 Franken (gespendet von der Klinik Barmelweid des Aargauischen Heilstättevereins) ist nur ein Teil des ehrgeizigen Projektes. Weitere geplante Massnahmen sind Praktika und Fortbildungskurse für das ukrainische Spitalpersonal. Dabei handelt es sich um eine auf 3 Jahre befristete Versuchsphase. Der Regierungsrat des Kantons Aargau stellt für die Kliniken in Kiew und Wolyn eine jährliche Unterstützung von 50 000 Franken zur Verfügung.
Erhard Trommsdorff, Leiter der Spitalabteilung im Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau, gründete dieses Hilfsprojekt, nachdem er die psychiatrischen Kliniken in Kiew und Wolyn besichtigt hatte. In einem Bericht schildert er die katastrophalen und unmenschlichen Zustände. Fazit: Rasches Handeln ist nötig, damit die Situation nicht eskaliert.