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Aargau erhält eigene Fachhochschule :
Erziehungsdirektor erfreut über Bundesentscheid - Region Nordwestschweiz mit Kooperation autonomer Fachhochschulen

Der Bundesrat hat entschieden, insgesamt sieben Fachhochschulen (FH) zu genehmigen. Der Aargau kann seine geplante FH Technik, Wirtschaft und Gestaltung im Rahmen eines Kooperationsmodells für die Nordwestschweiz wie geplant autonom führen.

Der Bundesrat hat am 2. März 1998 "grünes Licht" für sieben Fachhochschulen in unserem Land gegeben. Danach werden rückwirkend per 1. Oktober 1997 in sieben Regionen FH genehmigt. Darunter ist auch die Nordwestschweiz.

Anerkennung der Nordwestschweizer Sonderlösung

Die Details des Anerkennungsentscheides sind noch nicht offiziell. Auf Rückfrage hat das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT bestätigt, dass der Bundesrat unter dem Titel "FH Nordwestschweiz" eine vom Aargau, den beiden Basel und Solothurn beantragte Sonderlösung genehmigt. Danach müssen die FH Aargau, die FH beider Basel und die FH Solothurn nicht fusionieren: Falls die drei FH den Nachweis erbringen, dass sie die vom Bund vorgegebenen Koordinationsziele auch ohne eine Fusion erreichen, können sie weiterhin autonom bleiben.

Die Aargauer FH autonom

Das Aargauer Erziehungsdepartement ist erfreut über diesen Bundesentscheid. Denn nach langem Ringen auf Bundesebene ist nun das angestrebte Ziel erreicht: Die Aargauer FH Technik, Wirtschaft und Gestaltung wird als eigenständige Institution vom Bund anerkannt. Der Regierungsrat wird am 19. Juni die Aargauer Fachhochschule mit einer Fachhochschulfeier eröffnen und die Anerkennung würdigen.

Zusammenarbeit unter drei Partner-FH

Für die vom Bund verlangte Zusammenarbeit der drei FH Aargau, Solothurn und beider Basel haben die vier Kantone bereits ein eigenes Kooperationsmodell erarbeitet, das nun seitens des Bundesrates Anerkennung findet. Gemäss diesem Kooperationsmodell arbeiten die drei selbständig bleibenden Partner-FH über die Institution eines Kooperationsrates zusammen. Dieses Koordinationsgremium soll für die Erfüllung der Bundesauflagen sorgen und das Leistungsangebot in der Region optimieren.

Weitere Auskünfte für Medienschaffende:

Regierungsrat Peter Wertli, Departementsvorsteher des Erziehungsdepartementes, 062/ 835 20 00

Dr. Alexander Hofmann, Adjunkt Amt für Berufsbildung im ED, 062 835 21 92

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