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Aare führt Hochwasser :
Erneutes Ansteigen in der Nacht auf Mittwoch möglich

Anhaltende Regenfälle am Sonntag, Montag und in der Nacht auf Dienstag haben die Aare auf Höchstwerte wie im Mai 1999 anschwellen lassen. Im Aargau waren die Feuerwehren an verschiedenen Orten im Einsatz. Eine Fachgruppe des kantonalen Führungsstabes beobachtet die Entwicklung rund um die Uhr.

Aus dem kantonalen Polizeikommando in Aarau alarmierte die Fachgruppe des Kantonalen Führungsstabes (KFS) am Montagabend um 23 Uhr alle Aare-Gemeinden zwischen Aarau und dem Wasserschloss bei Brugg über die in der Nacht zu erwartende Hochwasserspitze. Das Hochwasser kam am frühen Dienstagmorgen mit über 900 Kubikmetern pro Sekunde. Ähnlich hohe Werte waren letzmals beim Auffahrts-Hochwasser vom Mai 1999 gemessen worden. Auch diesmal mussten diverse Feuerwehren ausrücken. Betroffen waren namentlich die Wehrdienste von Aarau, Rupperswil und Brugg. Die Niederschlagsmenge lag im Tagesdurchschnitt bei 20 bis 30 mm.

Heute Dienstag entspannt sich die Situation, im Verlaufe des Abends und der Nacht auf Mittwoch ist jedoch wieder mit starken Niederschlägen (10 bis 20 mm) und einem erneuten Ansteigen des Aare-Pegels zu rechnen, voraussichtlich aber nicht auf die Werte der vergangenen Nacht. Bei den Süd-Nord-Bächen kann es je nach regionaler Niederschlagsmenge wie in der vergangenen Nacht zu Hochwasser-Spitzen kommen. Reuss, Limmat und Rhein werden vorausichtlich mittlere Pegelwerte erreichen.

Als Führungsorgan des Regierungsrates in besonderen Lagen behält der Kantonale Führungsstab die Lage weiterhin im Auge. Auf kantonaler Ebene sind neben der Kantonspolizei momentan 4 Fachleute aus der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz und aus dem Baudepartement im Einsatz. Bei Bedarf kann der Bestand rasch aufgestockt werden.

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