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60 Schulkreise definitiv bestätigt :
Regierungsrat hat den kantonalen REGOS-Plan gutgeheissen

Die Regierung hat den Plan zur Regionalisierung der Oberstufe (REGOS) gut geheissen. Die von Gemeinden und Regionalplanungsverbänden vorgesehene Bildung von 64 Schulkreisen mit 107 Oberstufenzentren wurde bestätigt. Für 60 Schulkreise sind die Schulstandorte damit definitiv festgelegt. In vier Schulkreisen finden zur Bereinigung noch Gespräche statt.

Seit der Volksabstimmung über das revidierte Schulgesetz im März 2000, mit welcher unter anderem die Regionalisierung der Oberstufe beschlossen wurde, haben sich die Regionalplanungsverbände und die Gemeinden intensiv mit der Planung der Schulkreise und der Schulstandorte für die Oberstufe auseinander gesetzt. In vielen Gemeinden und Regionen sind inzwischen sämtliche Bedingungen erfüllt, damit die Oberstufe REGOS-konform geführt werden kann. In weiteren Regionen sind die nötigen Arbeiten im Gange, damit die Bedingungen ab Schuljahr 2005/06 eingehalten werden können.

Der sorgfältige Planungsvorgang mit intensiver Beteiligung der Schulen und Gemeinden - und mit Hilfe des Kantons - führte in der grossen Mehrheit dazu, dass einvernehmliche Lösungen, teils mit Auflagen verbunden, erarbeitet werden konnten. Da die Planungen die vorgegebenen Richtlinien und Auflagen einhalten, hatte der Regierungsrat die entstandenen Schulkreise nur noch zu bestätigen und die Schulstandorte festzusetzen. Diese sind damit definitiv, was den Schulen und Gemeinden Planungssicherheit gibt.

Letzte Verhandlungen Anfang November
Lediglich in vier Regionen bestehen noch Differenzen in einzelnen Fragen. Die Vertretungen der Gemeinden wurden auf Ende Oktober / Anfang November zu einer letzten Verhandlungsrunde unter der Leitung von Regierungsrat Rainer Huber eingeladen. Über allfällig verbleibende Differenzen müsste anschliessend der Regierungsrat entscheiden.

Durch das Zusammenführen der Oberstufe in 64 Schulkreisen mit 107 Standorten werden auch 34 bisherige Schulstandorte, meist mit einzelnen oder wenigen Schulabteilungen, aufgehoben. Alle Oberstufen-Standorte sind in zumutbarer Distanz erreichbar und verwenden weitgehend bestehende Infrastruktur. Die Regionalisierung der Oberstufe ist ein nötiger Schritt zur Schaffung optimaler Voraussetzungen zur Förderung der Schulqualität.

  • Staatskanzlei