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Wallbach: Aus Eifersucht zugestochen

Offenbar aus Eifersucht stach ein 40-jähriger Mann mit einem Messer einen Bekannten seiner getrennt lebenden Ehefrau nieder und verletzte ihn schwer. Der mutmassliche Täter stach auch auf seine Ehefrau ein. Er konnte kurz nach der Tat verhaftet werden.

Nach ersten Erkenntnissen trafen sich der 40-jährige Mann und seine getrennt lebende 31-jährige Ehefrau am frühen Montagabend, 28. Juli 2008 in Wallbach. Wegen der ehelichen Probleme sollte dort an ihrem Wohnort ein klärendes Gespräch geführt werden. Dabei anwesend waren auch ihr Vater und ein Bekannter von ihr, ein 41-jähriger Franzose.

Im Verlauf des Gespräches kam es zum Streit, wobei der Ehemann plötzlich ein Küchenmesser zückte. Sofort ging er auf den Franzosen los und stach mehrmals zu. Auch seiner Ehefrau versetzte er einen Messerstich in den Bauch. Zudem schlug er ihrem Vater die Faust ins Gesicht. Danach setzte er sich ins Auto seiner Frau und flüchtete.

Von mehreren Messerstichen am Hals, im Rücken und am Oberschenkel getroffen blieb der Franzose schwer verletzt liegen. Ein Rettungshelikopter der REGA flog ihn ins Kantonsspital Aarau. Soweit bis jetzt bekannt sind die Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Eine Ambulanz brachte die Ehefrau mit weniger gravierenden Verletzungen ins Spital.

Die kurz vor 19:00 Uhr alarmierte Kantonspolizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Flüchtenden aus. Nur Minuten später stiess eine Patrouille des Grenzwachtkorps im wenige Kilometer entfernten Eiken auf das fragliche Auto und konnte es anhalten. Der darin sitzende Ehemann liess sich widerstandslos festnehmen. Er wurde anschliessend der Kantonspolizei übergeben.

Der mutmassliche Täter besitzt das Schweizer Bürgerrecht und wohnt seit der Trennung von seiner Ehefrau im Kanton Basel-Landschaft. Er hat die Tat zugegeben. Als Motiv stehen Eifersucht und Frust über die gescheiterte Ehe im Vordergrund. Das Bezirksamt Rheinfelden hat ihn für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft gesetzt.