Vorsicht am Bancomat:
In den Kantonen der Nordwestschweiz treiben Bancomat-Betrüger ihr Unwesen. Mehrere Personen sind bereits Opfer betrügerischer Machenschaften der unbekannten Täterschaft geworden.
Der Trick ist simpel: Mindestens zwei Täter nähern sich beim Bancomaten ihrem Opfer. Dieses steckt seine Bank- oder Kreditkarte in den Automaten und tippt danach die Code-Kombination ein. Unbemerkt wird es dabei von einem Täter beobachtet. Unmittelbar nachdem der Code eingegeben ist, wird der Bankkunde oder die -kundin von einem zweiten Täter angesprochen oder angetippt und als "netter Helfer" auf eine am Boden liegende Geldnote aufmerksam gemacht. In der Meinung, das Geld sei ihm beim Herausnehmen der Bankkarte zu Boden gefallen, bückt sich das Opfer und hebt die Note auf. Was es nicht weiss: Während dieser Zeit brach der erste Täter die Transaktion ab, die Karte kam heraus und der Komplize des "netten Helfers" steckte sie ein. Nachdem das Opfer die verloren geglaubte Banknote dankend eingesteckt hat, versucht es, seinen Geldbezug fortzusetzen; aber da ist keine Bankkarte mehr. Der Kunde oder die Kundin geht nun davon aus, dass durch den Unterbruch der Transaktion die Karte eingezogen wurde und entfernt sich vom Bancomaten. Wenig später wird dann festgestellt, dass von vom Konto grössere Geldbeträge abgehoben wurden.
Die Polizei rät:
Achten Sie vor dem Eintippen Ihrer Codenummer, dass an- oder umstehende Personen gebührend Abstand halten.
Decken Sie beim Eintippen Ihres Codes mit der anderen Hand die Tatstatur ab.
Auch wenn Sie angesprochen werden: Lassen Sie sich durch nichts ablenken und führen Sie die einmal angefangene Transaktion zu Ende.
Bevor Sie sich jemandem zuwenden, entnehmen Sie unbedingt vorher dem Bancomaten Ihre Karte.
Melden Sie verdächtige Beobachtungen unverzüglich Ihrer Polizei.