Region Nord: Nächtliche Fahndungsaktion
Die Region Nord der Kantonspolizei führte in der Nacht zum Samstag, 30. April 2005, eine flächendeckende Fahndungsaktion durch. Daraus resultieren 12 Festnahmen, 10 Anzeigen wegen Alkohol am Steuer, 12 Anzeigen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz, 28 Anzeigen wegen illegalem Aufenthalt, Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. sowie 64 Ordnungsbussen.
In diese Aktion waren mehrere Partnerorganisationen involviert wie Stdt- und Gemeindepolizisten, Bahnpolizisten, Grenzwächter und Militärpolizisten, Angehörige der Landespolizei Baden-Württemberg und Angehörige der Kantonspolizei Aargau. Insgesamt 73 Einsatzkräfte standen in den Bezirken Rheinfelden, Laufenburg, Zurzach und Brugg an dezentralen Kontrollstellen während rund 4 ½ Stunden im Einsatz. Bei total 10 Kontrollstellen wurden über 700 Fahrzeuge zur Kontrolle angehalten und insbesondere die Fahrzeuginsassen einer näheren Kontrolle unterzogen.
So wurden 433 Personen fahndungsmässig überprüft. 4 Männer wurden inhaftiert. Davon 1 Nigerianer , ausgeschrieben zur Wegweisung, 3 aus Serbien Montenegro stammend, davon zwei wegen illegalem Aufenthalt und einer wegen Einreisesperre.
Von den bei Fahrzeuglenkern durchgeführten Alcotests fielen 10 positiv aus. Davon lagen 2 bei unter 0,8 . 8 lagen klar darüber, was die Anordnung einer Blutprobe und den Entzug des Führerausweises zur Folge hatte. Einer dieser Fahrzeuglenker versuchte sich in Brugg der Kontrolle zu entziehen. Er fuhr aber mit seinem Auto in der Habsburgstrasse gegen eine Mauer und konnte dort beim Verlassen des Fahrzeuges von den Polizisten in Empfang genommen werden.
Im Verlaufe der Fahndungsaktion wurden bei der Milieukontrolle in einer Kontaktbar in Schinznach Bad 8 Frauen im Alter von 19 bis 26 Jahren, 4 Rumäninnen und 4 Brasilianerinnen, wegen illegaler Erwerbstätigkeit angehalten und auf Verfügung des Bezirksamtes inhaftiert.
Gesamthaft erfolgten 22 Anzeigen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz und 28 Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen diverse Gesetze. Zudem wurden 64 Ordnungsbussen ausgesprochen.