Region Nord: Aktion "Monza"
Die Regionenpolizei Kapo Nord und die Mobile Einsatzpolizei, unterstützt durch Angehörige der Grenzwacht, führten in der Nacht vom 19./20. März 2004 Verkehrskontrollen durch, wobei speziell auf Alkohol- sowie Temposünder geachtet wurde.
Die Sicherheit im Strassenverkehr ist ein zentrales Anliegen. In den vergangenen fünf Jahren kamen auf den Aargauer Strassen über 190 Menschen ums Leben. Jeder fünfte starb, weil ausserorts zu schnell gefahren wurde. In der Absicht, durch spezifische Verkehrskontrollen auf dem Gebiet der Region Nord präventive und repressive Wirkung zu erzielen, wurden auf vier als Raserstrecken bekannten Haupt-und Nebenstrassen Radarkontrollstellen eingerichtet. Zwischen 23:30 und 03:00 Uhr wurden insgesamt 43 Fahrzeuge angehalten und deren Insassen einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
Gesamthaft 177 Fahrzeuge passierten die Messstellen, wovon 39 zu schnell unterwegs waren. Die höchste gemessene Geschwindigkeit ausserorts lag bei 119 km/h. Gegen zwei Raser erfolgen Anzeigen an die zuständigen Amtsstellen. Wegen Uebertretungstatbeständen mussten 37 Fahrzeuglenker eine Ordnungsbusse bezahlen.
Bei einem Fahrzeuglenker wurde infolge Angetrunkenheit eine Blutprobe angeordnet, was den sofortigen Entzug des Führerausweises zur Folge hatte.