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Presseorientierung Aktion "Totale"

Nachdem die Regionenpolizei Nord der Kantonspolizei Aargau den operativen Betrieb Mitte Oktober aufgenommen hat, wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, 21./22. November 2003, eine umfassende kriminalpolizeiliche Fahndungsaktion durchgeführt.

In diese Fahndungsaktion waren mehrere Partnerorganisationen involviert. Im Rahmen der Aktion "TOTALE" standen in den Bezirken Brugg, Zurzach, Laufenburg und Rheinfelden 20 Beamte der Landespolizei und des Bundesgrenzschutzes aus Deutschland, 15 Grenzwächter und Militärpolizisten, 12 Stadt- und Gemeindepolizisten sowie 70 Angehörige der Kantonspolizei, insbesondere der Regionenpolizei Nord, im Einsatz. Der Beizug ausländischer Einsatzkräfte wird durch den seit eineinhalb Jahren in Kraft stehenden schweizerisch-deutschen Polizeivertrag ermöglicht. Bei acht Kontrollstellen wurden Fahrzeuglenker auf ihre Fahrtauglichkeit (Alkohol/Drogen) überprüft. Diverse Asylbewerberunterkünfte im Fricktal wurden systematisch nach sich in der Schweiz illegal aufhaltenden Ausländern durchsucht. Im Raum Brugg wurden einschlägig bekannte Lokale einer "Milieukontrolle" unterzogen. Die Zusammenarbeit zwischen den 115 unterschiedlichen Einsatzkräften verlief sehr gut und weitere gemeinsame Aktionen sind in Planung. Auch das Resultat der Aktion darf sich aus polizeilicher Sicht sehen lassen.

In den drei Stunden nächtlicher Fahndungsarbeit erfolgten 8 vorläufige Festnahmen von Frauen aus dem Ostblock im Rotlichtmilieu. Zwei Fahrzeuglenkern musste der Führerausweis infolge Angetrunkenheit vorläufig entzogen werden. Insgesamt wurden 944 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 57 Lenker wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz verzeigt.

Bei der Durchsuchung der Asylbewerberunterkünfte konnten bei zwei Personen Drogen sichergestellt werden.

Die Kontrollstellen wurden vom Departementsvorsteher RR Kurt Wernli, vom Polizeikommandanten Dr. Leon Borer, vom Polizeidirektor Wolfgang Stein aus Waldshut-Tiengen mit seinem Stabschef, sowie ranghohen Vertretern des Bundesgrenzschutzes und der Grenzwachtkorps I + II inspiziert. Ebenso wurde die Aktion von interessierten Medienvertreter/Innen begleitet.