Oftringen: Schlägerei in Asylbewerberunterkunft
In einer Asylbewerberunterkunft in Oftringen entbrannte gestern eine Schlägerei zwischen zwei Bewohnern. In diesem Zusammenhang beschädigte ein Dritter zwei Autos des Personals. Die Polizei nahm einen Beteiligten fest. Ein weiterer musste ins Spital gebracht werden.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, 11. Februar 2013, in der Asylbewerberunterkunft am Langernweg in Oftringen. Ein Mitarbeiter des dort eingesetzten privaten Sicherheitsdienstes alarmierte kurz vor 19.30 Uhr die Polizei, weil Bewohner der Unterkunft am Randalieren seien.
Innert Minuten waren Patrouillen der Kantonspolizei Aargau und der Regionalpolizei Zofingen vor Ort. Diese trafen auf einen stark betrunkenen 46-jährigen Sudanesen und einen 21-jährigen Somalier, der am Kopf verletzt war. Am Geschehen beteiligt war offenbar auch ein 23-jähriger Algerier - ebenfalls leicht verletzt und alkoholisiert. Ferner waren bei zwei draussen parkierten Autos des Personals mehrere Scheiben eingeschlagen.
Die Polizisten konnten die Situation bald beruhigen und klären, dass zwischen dem Algerier und dem Somalier ein Streit entbrannt war. Dabei hatte der Nordafrikaner seinen Widersacher mit Faustschlägen traktiert. Scheinbar darüber frustriert sah sich der Sudanese als Zimmergenosse des Somaliers veranlasst, die Autos zu beschädigen.
Eine Ambulanz brachte den Somalier ins Spital Zofingen, wo er die Nacht zubringen musste.
Der Algerier wurde für weitere Ermittlungen festgenommen. Der Sudanese wird wegen Sachbeschädigung verzeigt.