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Nussbaumen: Dubiose Lederjackenverkäuer unterwegs

Immer wieder sind sie unterwegs, die dubiosen Lederjackenverkäufer. Sie verstehen es unter irgend einem Vorwand älteren Leuten zu horrenden Preisen Lderjacken minderwertiger Qualität zu verkaufen.


Am Donnerstag, 12. Juli 2001, ca. 13.30 Uhr, war ein älteres Ehepaar in Nussbaumen zu Fuss auf dem Heimweg, als ein silbergrauer Alfa-Romeo, besetzt mit zwei Männern, neben ihnen anhielt. Einer der Männer stieg aus, umarmte den Rentner und gab vor, ihn als ehemaligen Mitarbeiter von früher zu kennen. Schlussendlich begaben sie sich gemeinsam zu dem Ehepaar nach Hause. Dort zeigte der jüngere der beiden Männer 3 Lederjacken und eine Damenhandtasche vor und bot diese zusammen zu einem “Vorzugspreis von nur 3'000 Franken“ an. Er erklärte, dass er das Geld dringend benötige, damit er die Operationskosten für seine Ehefrau, der ein Bein habe amputiert werden müssen, bezahlen könne. Vom Mitleid gerührt, bezahlte das Ehepaar schlussendlich für die Ware den Betrag von 3'000 Franken, worauf sich das Duo verabschiedete.
Aufgrund dieses Vorfalles warnt die Polizei einmal mehr vor diesen dubiosen Lederjackenverkäufern. Sie sprechen vorwiegend ältere Leute an und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gelingt es ihnen immer wieder, dank Überredungskunst und Verhandlungsgeschick die minderwertige Ware an den Mann oder an die Frau zu bringen.
Wer von solchen Leuten – meist mit südländischem Einschlag – angesprochen wird, sollte das Angebot ablehnen, sich jedoch Signalement und in jedem Fall Marke, Farbe und das Kontrollschild des Autos merken und über die Notrufnummer 117 unverzüglich die Polizei verständigen. Nur so wird es möglich sein, solchen Tätern das Handwerk zu legen.