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Magden: Tragischer Todesfall

Eine 42-jährige Frau ist beim Versuch ihren Hund aus dem Magdenerbach zu retten ertrunken. Auch der Hund konnte sich nicht mehr ans Ufer retten und kam ums Leben.


Am Dienstag, 10. April 2001, gegen 0930 Uhr, ereignete sich in Magden ein tragischer Todesfall. Zwei Frauen spazierten mit ihren beiden Hunden auf dem Waldweg, welcher unmittelbar neben dem Magdenerbach verläuft. Plötzlich rannte einer der Hunde zum Bach und sprang hinein. Unterhalb der Stelle, an welcher der Hund hinein sprang, befindet sich ein Stauwerk. Da der Magdenerbach aufgrund der vielen Regenfälle der letzten Tage viel Wasser führt, ist an dieser Stelle eine starke Strömung mit dadurch entstehenden Wirbeln vorhanden. Da der Hund aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Wasser herauskommen konnte, sprang die Hundehalterin ebenfalls in den Bach, um dem Tier zu helfen . Dabei kam aber die Frau ebenso in Not. Ihre Freundin versuchte mit allen Kräften der ertrinkenden Frau zu helfen und reichte ihr sogar einen Ast, den diese aber nicht ergreifen konnte. Nach einem entsetzlichen Kampf mit der Strömung, tauchte sie schliesslich unter. Nach der Alarmierung der Polizei, der Rettungssanität und der Feuerwehr, wurde intensiv nach der Frau gesucht. Schliesslich konnte sie etwa 1 km weiter unten,auf Rheinfelder Gebiet, in leblosem Zustand geborgen werden. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation durch die Rettungssanität, konnte der Frau nicht mehr geholfen werden.
Ebenso musste der Hund, mit seinem Sprung ins reissende Wasser, sein Leben lassen.