Laufenburg: 166 Straftaten abgeklärt
In einem umfangreichen Ermittlungsverfahren konnte die Kantonspolizei Laufenburg insgesamt 18 Tätern im Alter zwischen 17 und 23 Jahren 166 Straftaten mit einem Deliktsbetrag von 130'000 Franken und einem Sachschaden von 313'000 Franken nachweisen.
Am 18. Mai 2001 konnten in Baden anlässlich einer Verkehrskontrolle 4 Personen angehalten werden. Die Überprüfung der Personen, bzw. die Durchsuchung des Fahrzeuges förderte Gegenstände an den Tag, welche den Verdacht aufkommen liessen, dass die PW-Insassen Straftaten verübt haben könnten. Die genaueren Überprüfungen bestätigten dann diesen Verdacht.
Da nach kurzer Zeit feststand, dass die aus dem Fricktal stammenden Personen auch mehrheitlich in ihrer näheren Wohnumgebung delinquierten, wurde die Kantonspolizei Laufenburg mit der Durchführung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens beauftragt.
In die umfangreichen Ermittlungen, welche jetzt abgeschlossen werden konnten, sind insgesamt 18 Personen im Alter von 17 23 Jahren involviert. 9 von ihnen befanden sich auf Verfügung der Jugendanwaltschaft bzw. des Bezirksamtes vorübergehend in Untersuchungshaft. Heute sind alle wieder auf freiem Fuss.
Bei den Tätern handelt es sich um Schweizer, Italiener, Türken, Jugoslawen und einen Vietnamesen.
Diesen werden insgesamt 166 Straftaten mit einem Gesamtdeliktsbetrag von ca. 130'000 Franken sowie einen Sachschaden von ca. 313'000 Franken zur Last gelegt. Bei den verübten Delikten handelte es sich zur Hauptsache um Einbruchdiebstähle in Geschäftshäuser und um Automatenaufbrüche. Mehrheitlich war die Täterschaft, welche sich immer wieder anders gruppierte, im Fricktal aktiv, verübten aber auch Straftaten in anderen Bezirken, bzw. Kantonen. So konnte u.a. auch ein Raubüberfall auf eine Bahnstation im Kanton Thurgau abgeklärt werden.